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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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Nie stieg Triglawa mit dem Mend empor,

Der helle Tag, er würde nie sich enden.-Und doch ist nur so groß des Mannes Feld,

Daß sein Gesind' es dicht zur Jagd umstellt:Denn wären Garben alle seine Mägde,

Und seine Ähren wären alle Knechte,

So viel der Knechte Schaar doch nie vermöchte,Daß sie der Mägde Garben unterbrächte.

Und hing sein Flachs auf seiner Knechte Köpfen,Und diese Rocken schlössen seine DirnenMit Knieen fest und fingen an den ZöpfenUnd Schöpfen an zu spinnen und zu zwirnen,

Eh' würde Spuhl' und Spindel ab sich drehen,Als wir den halben Flachs gesponnen sehen.

So vielen Honig bauen seine Bienen,

Daß selbst die Priester seinem Honigkuchen, oi)Der als Geschenk vor Suetowid erschienen,

Als einem Lichtdieb in dem Tempel fluchen;

Er füllte ganz den Raum mit nächtigem Grauen,Man mußte Fenster durch das Nachtstück hauemVersiegte je einmal des Gottes Horn,

Mit Meth und Früchten füllt es Domaslaus;Denn Siwa borgt von ihm der Aussaat Korn.Doch alles dies füllt nicht den Kessel aus,

In dem er seines Methes Woge braut:

Die hundert Schmiede, die daran geschmiedet,

Sie haben nie gehört sich, nie erschaut.

Und all der Meth, der in dem Kessel siedet,

Füllt nicht des Bauernstolzes weite Haut;

Denn wär der Kessel fester noch vernietet,

Der einz'ge Wunsch nach dir, du hohe Braut,Zersprengte ihn, und dieses Landes Wunder,