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Schar Ka.
Frei, wie die Wolke in dem Morgenlicht!
Stratka.
Frei, wie des hohen blauen Adlers Schrei!
W l a st a.
Wie auf der Eb'ne Stribog's Enkel frei!
O bleibe uns, wir schließen deine Burg;
Erstürmt der Männer Woge sie, hindurchTrägt Wtasta dich, wir wollen mit den SchildenDir einen Thurm von Lieb' und Eisen bilden.
Litnissa.
Nicht ist der Wind der Enkel Stribog's frei,
Die Bahn, die er betritt, er stürmt sie aus;
Nicht frei ist in der Luft des Adlers Schrei,
Der Sonne Glanz reißt ihm den Gruß heraus;Frei ist die Wolke nicht im Morgenlicht,
Der Nebel steigt, die helle Sonne sticht,
In Tropfen träuft die schwache Wolke nieder,
Des Regenbogens Pfauenrad zu rüudcn,
Der gleich dem Phönix nun sein bunt GefiederVerjüngend will im Sonnenstrahl entzünden.
So freudelos, als Freude ohne Schmerz,
So unerschöpflich grausam Schmerz ohn' Freude,Ist, was ihr Freiheit nennt; sie hat kein Herz,Ihr Leben ist des inn'ren Todes Beute.
Nun hört, ihr Jungfrau'», vor der HochzeitspforteDer bräutlich schüchternen Nachtgöttin Worte:„Mein schwarzes Roß zog ohne Zaum und ZügelUmirrend auf pfadlosem Himmelsplan,
Und sengte sich an Bjelbog's Gluth die Flügel,Ablenkend stets in ungewisser Bahn.
Nun aber tret ich meisternd in den Bügel,