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Beugt schmählich sich heut' eines Mannes Willen,
Der wird, mit uns den seinen zu erfüllen,
Das freie Schwerdt, das Silber, Gold und EisenDer Dirnen Hand, der Dirnen Leib entreißen.
Ihr mögt entblößt euch vor den Männern schämen,
Und zu der zücht'gen Spindel euch bequemen.
H odka.
Da wird nichts draus, ich käm vor Scham von Sinnen,Denn niemals schäme ich mich, als bei'm Spinnen.
Wlasta.
Er schickt zur Moldau uns, die mit den HelmenWir trinkend jetzt in stolzer Freiheit schöpfen,
Der Männer Hemd zu waschen!
Nal> k a.
Fluch den Schelmen
Ich wasche es zugleich mit ihren Köpfen,
Den Fleck, der nicht von mir, will ich nicht löschen,
Nicht ihnen, nein, sie selbst schwur ich zu dreschen.
Wlastn.
O klagt, ihr Dirnen, bald bricht eure Kraft.
Ihr, die das Feld auf flücht'gen Rossen meßt,
Singt bald wie Finken in des Käfigs Haft,
Bis ihr der freien Dirnen Lied vergeßt,
Nur Spinnerlieder hinter hölzner Wand.
Ihr, deren Roßschweif stolz im Winde weht,
Nun bald dem Manne mit gezähmter HandDes Elends Zwirn aus ew'gem Rocken dreht.
Zastawa.
Dess' Brod ich esse, dessen Lied ich singe,
Daß Huihussa Libussa hoch stets klinge,
Daß aus Libussa's Brod kein Mann mich bringe.
Hier diese gute Klinge mir erschwinge.