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Zum Flusse geh ich, daß mein Aug' ich wasche,
Ich war einst Asche, werde wieder Asche!
(Sie zeichnet sich die Stirn mit einem Aschenkreuz und geht ab.)
Scene vor Nbujscii's Schloß.
Wlaga (tritt aus dem Thor).
Du bang durchwachte Nacht, soll ich dir fluchen?
Soll ich mit Bitten dich zu halten suchen?
Bjelbog dem glanzumwogten LichtgenoßWeicht Triglawa auf ihrem dunklen Noß.
Ermüde, bleicher Buhler, Mond, nicht ganz,
Fass' kräftiger dem Nachtroß in die Mahne,
Vergeh in Scham nicht vor der Sonne Glanz,
Weil seliger ich in der Nacht mich wähne.
Weh! unbekümmert um der Wlasta QualSinkt Triglawa mit ihm in's Nebelthal,
Und Bjelbog, unbekümmert um mein Leid,
Krönt alle Gipfel rings mit Heiterkeit!
(Sie reibt an ihrem Armring.)
Noch immer der verfluchte Ring nicht funkelt,
Wie ich auch reibe, will kein Glanz heraus,
Seit gestern ihn mein schwarzes Blut verdunkelt!
Ein Mann soll herrschen hier! — o Primislaus! —
Und Wlasta lebte, könnte es ertragen?
Wohl mir! wohl mir! der Ring gewinnet Schein!
O Primislaus, nur du sollst oben ragen,
Durch mich, durch mich, die kühne Magd allein;
Es steige auf, wer mag, er sei die Schwelle,
Auf der ich steige, Heil! der Ring ist helle!