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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Chirch.

Die Götter mögen, Frommer, dich geleiten.

DoIIInsl n » s.

Wir kommen recht, von Nozhon noch erschrecktGibt sie uns ncich.

Wcrschowc h.

Still, sehet Lichter ziehenNoch in dem Schloß. Stellt euch zur Mauer hin,

Und lasset eure Hörner sanft ertönen,

Daß wir die Ungebühr der. Zeit versöhnen.

(Sie treten vor den Thurm und spielen eine Melodie.)Dinrojl (mit einer Fackel aus dem Schlosse).

Was wollt ihr Männer von der Mitternacht?

Mcrscho w c h.

Wir wollen unsers Himmels Mond jetzt sehen.

(Libussa, Tctka, Mascha, Biwog, von den fackcltragrndrnDirnen begleitet, treten nllc bewaffnet zum Schlüsse heraus,ziehen die Treppen nieder, erscheinen dann auf dem Thurme,dessen Thbr verschlossen bleibt.)

Domnslaii s.

O sieh den Mond in glanznmsterntcr Pracht!

W erschow ctz.

Die Sterne mögen immer untergehen!

Li b u ssa.

Wer bricht den Bann der Nacht, der Fricdcnsbrant,

Wer wecket jetzt Libnfsen also laut?

D o m n - l a n s.

Wir wissen, du entkämest der Gefahr,

Und bringen unsre Segenswünsche dar.

Wcrschawch.

Es drang zu uns, was kaum dir noch geschehn,

Da wollte dich dein Heer gerettet sehn,

Es sieht dich so, und