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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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Libnssa,

Sie krönten mich als ihres Zieles Säule,

Und schießen nach der Krone ihre Pfeile.

W tastn.

Und du, was wirst du thun?

Fib ussa.

Jcb bin ein Weib,

Ich fühle, daß ich's bin: doch wird mein LeibEs ewig diesen Elenden verschweigen,

Der Sterne Willen nur muß er sich neigen.

Sie krönten mich als Ziel, ich mein Geschlecht,

Es blühe seine Zier mir nngeschwächt.

Dem Mond folgt unsre Blüthe nicht vergebens,

Wie Sonnenblumen sich znr Sonne -lenken.

Es steht das Weib am Born des cw'gen Lebens,

Den Staat aus Quellen der Natur zu tränken;

Die Götter geben gern mit unsern Händen.

Die linke, ruhend in des Lebens Schooß,

Spinnt, webt die rechte, Segen auszuspcnden,

Und wirft die Liebe uns ein fruchtbar Loos,

Gehören nimmer wir doch ganz dem Mann,

Der allen Göttern bundesbrüchig thront,

Der freie Knecht, der knechtische Tyrann,

Der süße Lust mit bittrer Last belohnt,

Und in der selbstgeschaffnen Rechte BahnFern der Natur im Eigensinne wohnt.

Dem Ew'gen fremd, dem Zeitwahn Unterthan,

Füllt Streit und Neid des Widcrwärt'gen Bahn.

An's Leben sind wir Darlehn der Natur,

Den Sternen nur gehört die Jungfrau an,

Und wenn ihr Schooß in Liebe hat empfangen,