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Slratka (schwenkt die Fahne über sie).
Die Fahne grüßend über euch geschwenket,
Hört an, was ihr nun seid, daß ihr's bedenket.Frei, wie die Enkel Stribog's auf der Haide,
Frei, frei von Dienst, von niedrer Arbeit frei,
Nur eure Rosse führt ihr auf die Weide;
Ihr baut kein Feld, ihr hütet keinen Herd,
Kein Feuer, das nicht Opferfeuer sei;
Statt zu dem Nocken, greift ihr zu dem Schwerdt;Wiegt nur das Kind, das noch im Leib ihr tragt,Wenn ihr zu Roß die weite Flur durchsagt;
Ihr schlachtet mehr kein Thier, als Männer nur,Umarmet keinen Mann nach Pflicht und Schwur,Ja welche, und wie viele ihr euch wählt,
Fangt ihr euch aus der Heerde ungezählt,
Ihr haltet sie, ihr jaget sie davon,
Nur freie Lust genügt der Last als Lohn.
Das Wild in allen Wäldern steht euch frei,
So Mann als Hirsch fällt eurer Jägerei; ^
Doch zahlen wir die Jungfrau nur mit Gold,
Und Silber ist den Liebenden der, Sold,
Und Kupfer nur erhält, die ihren Leib t
Dem Jüngling reicht; die aber, die als WeibDem Manne folgt, und so den Eidschwur bricht,Die zieht des Schwerdtes Eisen in'.s Gericht!
Scharka.
Es ist der Eid gesprochen,
Und auf das Schild wir pochen,
Im Harnisch ist das Weib,
Der Mann seh, wo er bleib!
Chor. Huihussa, huihussa!
Die Mägdlein der Libussa!