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Am Siegstein hier die klare Sprudclquelle,
In die Libussa fromm gelegt mein Blut,
War siedend Blut; ich schöpft die heiße WelleMit banger Eil' in meinen Eisenhut,
Und goß ihn aus, und füllt ihn wieder schnelle,
In regem Wechsel löschend an der Gluth;
Da ward erst recht der Grimm des Feuers helle,
Es stürzte prasselnd mit erneuter WuthBerg an, Berg ab, zerriß die Felsenschwelle,
Und füllte alles Land mit glüher Fluth;
Die Adler sausten schrei'nd aus ihrer Zelle,
Dem Felsenucst entstürzt der Drachen Brüt,
Und Stribog's Sohn, der Sturm, der Angstgeselle,Brach schrecklich heulend aus des Vaters Hut,
Und hetzte in des Rauches Nacht die Flammen,
Die Adler und die Drachen glüh'nd zusammen;
Und hier an unserm Siegesmal die Steine,
Sie waren Schädel, grinzten wild mich an,
Und krähend stürzte aus dem FeuerhaiueMir in das Haar ein kühner rother Hahn;
Er schrie: „Zu diesen Schädeln fehlt der deine!"Und als ich mit ihm rang, zerriß der Wahn,
Sank das Gesicht in Nacht, ich war alleine.
Ich fühlte Nässe, die zur Brust mir rann,
Doch Thränen nicht, glaubt nicht, daß Wlasta weineWarm war die Fluth, und als ich mich besann,Fühlt wankend ich, daß hier bei diesem RingeDer Wunde Blutstrom aufgerissen springe.
Kaum hatte ich die Wunde neu verbunden,
Sah wieder ich den bösen Feuerring,
Doch mühsam hab den Heimweg ich gefunden,
Wenn gleich der Lichtkreis immer vor mir ging,