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Niwag.
Biwog heiß ich, dein Lob ist Lohns genug.
Seit Kascha mir geschenkt den eignen Speer,
Irrt in den Wäldern jagend ich umher.
Begierig, ihr ein solches Wild zu fangen,
Womit ich könnt vor ihrer Güte prangen.
Ermüdet lauscht ich an umbuschter Stelle,
Und sah den Eber in dem Grunde wühlend,
Da sprang zu Tag vor ihm heiß eine Quelle, »8)
Er wälzte grunzend sich, die Wärme fühlend,
Und übertretend rann die WunderwelleZu meinem Stand, den Fuß mir lau umspühlend:
Nun wuchs mein Muth, der Arm erstarkte mir,
Mit nie gefühlter Kraft faßt ich das Thier,
Im Überschritte bei den borst'gen Ohren,
Brach ihm die Hauer, und es gab verloren;
Ich konnte seine Füße sicher packen,
Und wie ein Lamm es tragen auf dem Nacken.
Scharka (bricht plötzlich aas).
O Welch ein Riesenmann an Muth und Stärke!
(Die anleitn Dirnen schauen sie höhnend an, sie zieht sich beschämtzurück.)
Libussa.
Sieh, selbst die Jungfrau'n preisen deine Werke;
Als Gabe nimm den Gürtel an von mir,
Ich setze in das Schild den Schweinskopf dir,
Und wo die heiße Quelle sich ergoß,
Erbaue deinen Kindern stolz ein Schloß.
V , w o g.
Ein Schloß? für dich, ich habe keine Frau. —