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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Er zog, bis des Erschlagnen Hügel grünte,

Und sterbend er sich mit dem Enkel sühnte!

Fi t> u ssa.

O grimmer Fall! o Rache ungeheuer!

Elender Mann! kein Segen ruht auf dir,

Verzehr auf deines Vaters Grab im FencrDen bösen Pflug und den verfluchten Stier,

Den Unterirdischen als Söhnungsstcuer.

Nimm neu den Stier und neu den Pflug von mir,

Der alte dürfte dir mit scharfem Eisen

Das Feld nicht, nur das harte Herz zerreißen.

Doch weis' nenn ich des Vater Krokus Spruch,

Das Urtheil mußte auch der Sohn mit tragen,Denn wißt, es spricht der Rache hcil'ges Buch:Du Hand, die ihren Vater hat geschlagen,

Du Haupt, getroffen von des Vaters Fluch,

Sollst warnend aus dem Grabe wachsend ragen!"Es ist ein Recht der Ewigen gegründet,

Kein ird'scher Richter hat es je ergründet.

Aus Tugend gehet auf ein ew'ges Leben,

Die Sünde trägt des ew'gcn Todes Blüthe,

Dem Tode wird der Sünder nur gegeben,

Daß nicht der Tod erwachsend um uns wüthe.

Den Tod nur todten, nur das Leben hebenWill des Gesetzes ewig strenge Güte.

Der weise Gott, am Thron des Lohns die Wache,Wird an dem Haus der Rache schwarz ein Drache!Wer ist der Mann, den Nozhon angeklaget?

Es werde dieser Streit nun abgetaget.

Slnwosch.

Ich will nicht klagend in's Gericht hier gehn,

Mir ziemet nur, ihm Rede hier zu stehn.