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Wlasta
Es ist mein treues Blut, ich schenk' es dir,
Den zweiten Pfeil, der dir gegolten, singMein Arm hier auf, es hat der goldne RingMir schwach die neue Wunde nur geschlossen,
Die, dich umarmend, freudig sich ergossen!
Li hussa.
Dich zu verbinden, muß den Ring ich nehmen.
(Sie nimmt WIastn's Armring vo» der Wunde und steckt ihnsich an den eigenen Arm, zcrreiht dann ihren Schleier undverbindet sie.)
Willst ll.
Wär diese Wunde groß wie deine Huld,
Sie wär ein Thor, die Seele auszuströmen,
Die mir zur Riesin wächst an Dank und Schuld.
Li hussa
(zieht nun ihren eigenen und Wlasta's Nmg vom Arme, vertauscht beide, ohnedaß Wlasta eS bemerkt, und schiebt Wlasta ihren eigenen, nämlich Libus-sen'S Ring. über den Verband, den Ring Wlasta's aber wickelt sie inden mit Blut befleckten Zipfel des Schleiers, den sie vorher abgerissen hat,als sie Wlasta verband.)
Leg diesen Ring nie ab, er bringt dir Heil!
Ich hüll den meinen in den blut'gen TheilDes Schleiers, leg ihn in die frische Quelle,
So kann die Wunde sich nicht bös entzünden.
Verlosch das Licht erst in der kühlen Welle, ")
Dann wirst du auch den Arm geheilet finden.
Den Stein werf ich darauf. An dieser StelleWill eurer Tugend ich ein Denkmal gründen.
Dir, Wlasta, Stratka, Scharka sei verliehnDie Waldhöh' hier, ihr Name sei Djewin.
Von hier geh böhm'scher Mägdlein Ehre aus,
Hier bauet euch ein festes Waffenhaus.