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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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76
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Wie viele weiß, ein Zeichen guten Glücks,

Wie viele schwarz, ein Wink des Mißgeschicks,

Zur Luft geschleudert an die Erde kehren,

Wird dich des Looses Götterlaune lehren.

PriINisla II s.

Libnfsa, werther, als aus deiner Habe,

Wär mir aus deiner heil'gen Hand die Gabe.

Libussa.

Nichts hab ich hier, doch ja, den TreibersteckenSchneid ich dir selbst aus diesen Haselhecken,

Wenn er erblüht, erblühet auch dein Heil!

Primiolau s.

Du schnittst ihn selbst, mein ist das beste Theil!

L i u tta.

Nun kehrt nach Haus, und laßt die Götter wählen;

Die Stimmen, die belohnt, sind nicht zu zählen.

S l a w o tch.

Heil jeder, die von euch zum Throne steigt!

N iw o g.

Ihr habt euch mild und huldvoll uns gezeigt!

PrimisIaIIs.

Heil Böheim, das sich solchen Sternen neigt! (Alle Drei ab.)Libiissa.

Naht schon das Volk?

A n sch a.

Ich höre nahes Singen.

T c t k a.

Die Mägdlein sind es, die uns Kränze bringen.

(Der Chor der Jungfrauen tritt auf; Wlasta, Stratka,Scharka tragen Kranze.)