Druckschrift 
2 (1837)
Entstehung
Seite
39
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Auskunftmittel zu finden, als von dem Heiligen Stuhl an denH. Apostolischen Stuhl solo 8anota 80 Ü 0 acl 8anctain 86-clem spostolioam) zu appelliren. Späterhin appellirte man anein Concilium oder an den besser unterrichteten Pabst Ol xa-meliliz conzultum). Bei den berühmten Streitigkeiten, diePhilipp der Schöne mit dem Pabst Bonifacius dem achtenhatte, appellirte elfterer an das nächstens zu versammelndeConcilium, und an den künftigen wahren Pabst, so wie anJenen und Jene woran man rechtmäßig appelliren muß Ol

conoilinm ^roximo oongreAsnelum, et s>1 vornm 6t leAitimum^ontilicom, et scl illum 86» all illox scl guem vel all g »08 llojuio kueiit piovocsnllum.) * *) In der Folge fügte man diesenAppellationen den feierlichen Vorbehalt hinzu, die Handlungen,

halb den Cardinal Peter von Capua als Legat an denKönig, um ihn zu ermahnen seine verstoßene Gemahlinwieder zu nebmen. Als dieser Nichts ausrichtete, spracher über ganz Frankreich das Jnterdict aus. DerKönig legte nun die eben angeführte Appellation ein, wo-bei er unter den Worten „» 8snvt!, 8o<lo" den im Namendes Pabstcs geschchncn Ausspruch des Cardinals verstandenzu haben scheint. Nämlich in der Antwort des Pabstes anden König, die man in dem j»8 Ononio. in den Capitelnnovit «l. 3gp6lIstionil>n8 und novit illo gui niliil iAnorst6. ollie. leg-lt. (Ilooivtsl lil». II. tit. 28- csp. 43, lib. I.tit. 30. ogp. 7.) findet, bemerkt derselbe: „Interclieti 8ent6n-tisni Ov«lingIi8 non eclillit 86>l poti»8 publioavit, neo l'»itcliotntoi' ssi8iu8 8vll vo»i»8 oxoeutoo oto.

*) Die Oiilon. ei. I,ouv. enthalten (tom. I. p. 374) zweiSchreiben Philips des Schönen von dem nämlichen Datum(15. Juni 1303) , von welchen Eines den Abt von Cluny„gui scl lutnvum AvneOk! pi'oxiinuin oon8ilium, vel sclfutuinrn 8uininuni pontilicem pro»t meli»8 luooit, lsoien->lum nns oum noliiscnln, ot ouin r>IÜ8 INk>o>sti8 6t ksro-»il>U8 vogni N08tl1, 6X OSnO Iogiti,NU8 pl'OV06k>880 noxoi-

tuv ot etism!>ps,eIIss8o" in seinen besonder» Schutz nimmt,und allen seinen Beamten aufträgt nicht zuzulassen, daß siein ihren Rechten «luianto ggpellgtioiio 8o» piovoostionoim mindesten gekränkt würde». Das andere Schreiben ent-hält die nämliche Versicherung für den Abt v. St. Cor-neille zu Compiegne. M. s. noch hierüber Dvto. lle Llnroa.<l. Donovlil. Lacoostot. ot imp6o. lil». 4. osp. 16, 17.