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Z'elhm
Verwandtschaft nicht bloß im Bau ihrer Thei-'e, auch in der Entwickelung ,'m Wachjnlhum und in den Bedürfnissen für ihre Erhaltung. In jeder Familie körm,Kräuter und Sträucher und Bäume beisammenstehen, sie können, wasinvig,wirklich der Fall ist, durch Süden und Norden zcrstreuc sein: eine gewisse ssbnch,stimmung in ihrem Wesen bleibt ihnen immer. Die Gärtner unterscheiden ichZierpflanzen als Kräuter, nämlich L) als einjährige, »unuse, <Z; 2) lüenr«. 'zweijährige, Z; 3) pvreime», Staudengewächse. Erster« blühen währendersten Sommers, bringen dann Samen und sterben mit der Wurzel ab, die zw,j, jjährigen blühen erst im 2. Jahre, worauf sie gleichfalls Samen bringen und atz !sterben; letztere aber, die ausdauernden, treiben jährlich neue Stängel aus der s«p Iwachsenden Wurzel, diese tragen Blürhcn und Früchte, und sterben vor dem B»! l1 er wieder ab. Holzpflanzen, ff, dagegen behalten ihren holzigen Stamm durch d,» lWinter, und sind entweder Sträucher, wenn sie von unten auf schon verästelt sich ^ !oder Bäume, deren Gipfel nur aus Ästen besteht, getragen von einfachem Slan» >Für Verzierung der Gärten werden a'le angewendct, und es ist eine besondere Art igäbe der Eulmr, die einzelnen Acten dergestalt ästhetisch zu vertheilen, daß sie d, !Hinsicht auf Höhe und Wuchs, auf die Form ihrer Theilc: vorzüglich die Bläun > jm Hinsicht auf Farbe der Blüihe und auf die Zeit ihrer Erscheinung, auch m! iBezug auf Gerüche und Contraste mit andern Gegenständen, den AnsoderunW -des Geschmacks entsprechen. Die Blüthencalender geben Nachweisung über di« iBlüthezeit der Gewächse, die für die meisten sehr bestimmt ist, und hiernach ist nim lim Stande, seinen Garren so einzurichten, daß alle Monate der warmen und gkmatz ^Agten Jahreszeit sein Blüthenschmuck das Auge ergötzt. Für d>'e kalte Zahrr-pilj >gewährt man sich den Genuß der Blüthenwslt durch Schuh vor der Kalte in Ziii,^ *mern, Salons nnd Gewächshäusern, durch Aufstellung solcher Gewächse, welchem! ^.dieser Zelt ihre Blüthen entwickeln oder durch schöne Belaubung die Gruppen sig >leben. Für einen solchen Wintergarten sind besonders die kleinen Skraucher md ^Bäume vom Vorgebirge der guten Hoffnung und aus Neuholland, dann ganz vu-> ^füglich dis Knollen - und Zwiebelgewächse zu empfehlen, aber auch einige Staut«! ^mit ästiger und faseriger Wurzel vertragen daö Treiben und bieten so früher ihn 1Blüthen als im gewöhnlichen Klima. (S. Gartenkunst.) Vgl. Di'clüch'H ^„Wintergarliier, oder Anweisung, die beliebtesten Mvdeblumen und ökonom.G«-^ ^wächst in Zimmern zu überwintern" (4. Aufl., Weim. 1818, 2Th!e.); I. E ».. ^Neider, „Die Geheimnisse der Blumisterei rc." (3. Aufl., Nürnb. 1827). tZiethen (HansJoachim v.), königl. preuß.General der Eavalerie, Ml«!des schwarzen Avlerordcns rc., ward den 18. Mar 1699 auf dem väterlichen GuteWustrau in der Grafschaft Ruppin geb., begann seine militairische Laufbahn ^m seinem 14. Jahre beim Infanterieregimente v. Schwendy, nahm einige Jahndarauf, wegen unverdienter Zurücksetzung, seine Entlassung, lebte drittehalb Jahreauf dem väterlichen Gute -nd trat 1726 beim Dragonerregimeiite v. WuthkNWals Premierlieutenant wieder in Dienste, wo er sich nun mit unermüdetem Eistseiner neuen Waffe widmete. Nichtsdestoweniger ward er von einem unwürdig«Kameraden in Handel verwickelt, die ihm zuerst einjährigen Festungsarrest, spätersogar Cassation zuzogcn. Er ward jedoch auf einiger Generale Verwendung 17Mwieder bei der Leibhusarencompagnie angestellt, die der König in Berlin erricht«ließ, und aus welcher sein nachmals so berühmt gewordenes Regiment entstand.!.11731 zum Rittmeister befördert, wachte er 1735 den ersten Feldzug gegen Frank-reich unter Befehl des östr. Generals Baronay mit, eines damals berühmten Par-teigängers, auf dessen Empfehlung er 1736 zum Major ernannt ward. Im Lause sides ersten schlesischen Krieges erhob ihn Friedrich ll. zum Obristlieutenant. Als rraber wenige Tage darauf, in der Affaire bei Nothschloß, sich besonders auszeich-nete und seinen vormaligen Lehrer Baronay (der des Schülers Würdigkeit in einem