Zierpflanzen 511
die Gattungen Oleome, Orstsevs, Oappsri» u. s. w. Hieran reihen sich diePapaveraceen, mehre Stufen durchlaufend durch die Gattungen kumsris, Oor/-^alin, O^otivspno», Acllumia, Olreliclonium, Olaucium, koemeri», ArFv-mone, kapsver, deren letztere Gattung als Zierpflanze in mehren Arten gemein ist.Die Cisteen bieten zahlreiche Arten zur Zierde der Gärten aus den GattungenViol», veliantiiemum, List»». Groß und an Gattungen reich ist die über dengrößten Thei! der Erde verbreitete Familie der Hülsengewächse, der Leguminosen,meistens durch gefiederte Blätter und wickenartige Blüths ein Schmuck unsererGärten und Häuser. Die bekanntesten sind luipinu», Orobus, Latir^ru»,Vivi.a, Kslegs, Lotus, Kleiliesizo, AstrsAslus, Ooronill», j'rikolium, Neli-i lotus, Oassis, kobini», Aeseis, illimosa, alle viele eigenthümliche Formen' durchlaufend. Die Ranunkelgewächse oder Nanunculacecn enthalten schöne Zier-pflanzen in reichlicher Anzahl in den Gattungen ksnunculus, Anemone, Lleps-tiea, kulsatills, Olemati«, 1'lisliotrum, Aclonis, Ksriclella, Ißi^ella, vel-pbimum, Aevnitum, 1'rollius, Vellebvrns, l'seonis, und unmittelbar gehendiese weiter, angrenzend an Sträucher und Baume, wie Villen!», Lirioclsnäro»,ölsgnolis, Asiiiiina, Annons u. a. Die Rautengewächse oder Rautaceen zeich-nen sich nicht durch ihren angenehmen Bau allein, sondern meistens auch durch kräf-tigen Geruch aus ; man cultivirt die Gattungen kuts, vietamnu», ksFvnis, X^-gopbMum, 6»chscum, Ororven, lchiostemon, Xieris, ke^snum, Neliantlru«,llivsm», A-rstliosma, ösrosms u. s. w. Die Sapindaceen oder Seifenbaum-snnilie führt wenig ansehnliche Zierpflanzen, außer einigen Baumen, von ihnenIrnelreuteria, l'sullinia, Aesvulu», von Kräutern nur etwa Oarcliospermum.Die Malvaceen, die Malvengewächse, bilden eine lange Reihe von Formen, deren-viele wegen schöner Blüthen geschätzt sind. Allgemein bekannt sind die Gattungenölslva, Lavaters, Kitnibeli», Airlines, vibisous , weniger gemein, aber schönl'entspotvs, Klslnpe, Ooso^pium, Liren», Nslavlir» u. a. Die Stotchschnabel-sunisie, die der Geraniaceen, enthalt eine große Menge von Arten in wenigenGattungen, Lrorlium, keranium, kelsrAonium, Klonsonis, und viele von jenengehören zu den gemeinsten Gewächsen; auch durch Schönheit und Geruch ange-nehm ausgestatkele gibt es viele bei ihnen. Byttneriacecn cultivirt man weniger,mir etwa A^enis, Lettner!», 8tvreul!» im Gewachshause. Die Familie der Ncl-kmgewächse oder Earyophylleenist minder zahlreich an Gattungen und Arten; mancultivirt viele aus der Hauptgattung visntlrus, deren eine Art, viantliu» ear^o-pliz-IIus, die gemeine Gartennelke, durch ihre Abänderungen allein viele Menschenbeschäftigt, dann gehören hierher L^ebrn», 8ilene, AArostemm», an sie schließtsich Linum. Von den Elaeocarpeen ist noch wenig zu sagen, da sic selten Vorkom-men, die Tiliacecn aber, die Lindengewächse, erfreuen uns durch 'Lilia , und inGewächshäusern durch mehre zärtlichere Gattungen, von denen wir 8parmannianennen. Die Theaceen enthalte» den Theestrauch, di^Hauptgattung '1'tres, dannksmellis und einige weniger bekannte Gewächse. Unter den Malpighiaceen zeigtsich ülslpizli!» in unser» Häusern, ebenso IHopterio und ihre Verwandten. DieHypericeen, die Hartheugewächse, enthalten in wenigen Gattungen viele Arten;äno^rum, Hypericum, Klamme», Olim!» kommen in Gärten gewöhnlich vor.Die vollendete Bildung der freien Frucht zeigt sich in der letzten Familie, in der derOrangengewächse oderAurantiacecn. Genugsam bekannt sind die vielen Varietätenvon Oitrus, deren Früchte, (Zitronen, Limonien, Pomeranzen, Sinaäpfel u. dgl,den Genuß, den die Bäume durch Wuchs und Geruch bieten, erhöhen.
Haben wir so in systematischer Reihe der Gewächse gedacht, die uns ergötzen,so sei es uns auch erlaubt, zu bemerken, daß eine solche aus der Natur geschöpfteAnordnung der Gewächse für ihre Betrachtung im Ganzen den innigsten Einflußäußert auf ihre Wartung und Pflege. In den meisten Familien zeigt sich di» nahe