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12 (1830) W bis Z
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Bpsilaatis (Fomilk)

Petersburg, und trat als Ofsicier in dis Chevaliersgarde. Cr kämpfte mit Aus-zeichnung beiPolozk 1812; als er noch Rittmeister in dem Grodno'schen Hussrenregimente war, riß ihm in der Schlacht bei Dresden, dm27. Aug. 1813, ein«Kartätschenkugel die rechte Hand ab. 1814 hielt er sich einige Zeit in Weimar aufwo seine Schwester mit dem Grasen v. Edling vermählt ist, die Beide gegenwärtigin Südrußland leben. Um dieselbe Zeit ernannte ihn der Kaiser in Wien zum Ober-sten und zu seinem Adjutanten; 1817 erhielt er das Commando einer Husarer-brigadeund wurde Generalmajor. Auf einer Badereise 1820 lernte er die Hetci-ri a (s. d.) kennen. Er trat in diesen Bund , und in der Folge an die Spitze des-selben. Als er sah, daß der Ausbruch des Aufstandes nicht mehr verschoben wer-den konnte, er vielmehr, nachdem einer seiner Bote»! in Serbien verhaftet wordenwar, die Entdeckung des Planes befürchten mußte, entschloß er sich zu der gewag-ten uyd in seiner Stellung als russischer Ofsicier und Unterthan durchaus strafba-ren Unternehmung, in der Moldau die Fahne des Aufstandes aufzupflanzen. Erging mit wenigen Begleitern über den Pcuth und schlug am 23. Febr. a. St. (7.März) 1821 in der Hauptstadt der Moldau, zu Jassy, unter den Augen des Hos-podaren, Michael Suz;o (s. d.), einen Aufruf an, in welchem er verkündete, daßan diesem Tage Griechenland die Fackel der Freiheit angezündet und das Joch dirTyrannei abgeworfen habe. (S. Griechenaufstand.) Dieser Schritt P.'shing mit dem Plane eines allgemeinen Ausstandes zusammen, der in Morca, aufden Inseln und in Konstantinopel gleichzeitig ausbrechen sollte. Durch den Ein-fall in die Moldau hoffte P. die Hauptunternehmung zu begünstigen. Die Be-schleunigung des Aufstandes war zumThcil auch durch die Unternehmung des Theo-dor Wladimiresko herbeigeführt worden. Dieser rohe, aber äußerst tapfere und ver-wegene Walache hatte mit einem Hausen Amanten, nach dem Tode des Hospoda-ren der Walachei, Alex.Suzzo(30. Jan. 1821), diewalachischen Bauern und Pan-duren zu den Waffen gerufen, um durch den russischen Schutz, wie er vergab, dieHerstellung der alten Rechte des Landes von der Pforte zu erlangen. Auch sich, daübrigens mit Wladimiresko in keiner Verbindung stand, gab seinen Begleiternund allen Hetairisten, die zahlreich aus Rußland und Deutschland zu ihm eilten,die Versicherung, daß Rußland die Sache Griechenlands unterstützen werde. Al-lein die Militairinsurrectionen in Italien, weshalb der Congreß zu Laibach versam-melt war, bestimmten den Kaiser Alexander, dem Völkerrechte gemäß, das cigen-mächtige Unternehmen der Hetairisten öffentlich zu mißbilligen und den Anführerderselben, den Fürsten Alex. U-, zur Verantwortung zu ziehen. Da derselbe nichtgehorchte, so ließ ihn der Kaiser aus den Listen des russischen Heeres streichen. Eshatte nämlich der russische Consul in Jassy schon am 9. April 2 Kundmachungenerlassen, durch die er den Fürsten P. und dessen Anhänger im Namen des Sou-verains auffoderte, sogleich nach Rußland zurückzukehren, alle Moldauer aber zurRuhe und zum Gehorsam gegen die Pforte ermahnte. Mich. Suzzo mußte hierauf(11. April) die Moldau verlassen, und die Bojaren sandten Abgeordnete an diePforte, mit der Bitte, ihnen einen andern Hospodar zu geben, indem sie die Ver-sicherung hinzufügten, daß sie den Aufstand selbst unterdrücken würden. P. warschon auf dem Marsche nach Bucharest, als er dies erfuhr. Er und seine Schar(etwa 5900 M.) beharrtcn standhaft auf der Fortsetzung ihres Unternehmens. Am10. April hielt er seinen Einzug in Bucharest, welche Stadt Wladimiresko, drrsich mit P. nicht vereinigen wollte, mit seinen Panduren kurz zuvor verlassen hatte.Hierauf zog sich jener den 12. April nach Tergvwist, wo ex seine Zeit verlor, wah-rend Wladimiresko mit der Pforte unterhandelte. Die Bojaren selbst hatten sichaller Theilnahme an P.'s Unternehme» enthalten, und viele derselben mit Weibern,Kindern und Schätzen sich nach Siebenbürgen geflüchtet, weil ihnen die Familienher Fanarioten verhaßt waren. Wladimiresko's Ausstand aber war mehr gegen hiß