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z in Bombay, einer Stadt von 200,000 Einwohnern, erkrank-ten vom Angust 1818 bis Februar 1819 nahe an 15,000! Menschen, wovon über 1100 starben.
1 Die Krankheit schritt hinauf an der Küste von Malabarnördlich und südlich fort, kam im September wieder nachBombay, zeigte sich daselbst auch bei einer Hitze von 92°Fahrenheit im Mai 1821 mit ungemeiner Heftigkeit; im März1821 war sie in Surate. Auf diesem Wege gelangte siewahrscheinlich nach Arabien, wo sie im Julius 1821 in Mas-kats bei 122° Fahrenheit wüthete und an 60,000 Men-schen das Leben raubte; viele Kranke starben nach 10 Minu-te». Hierauf verbreitete sic sich am ganzen persischen Meer-busen, nach Bahrein, Buschir, Vassora (wo 14,000 Menschenin 14 Tagen daran starben, im Ganzen 18,000), und insInnere von Persien, wo in Schiras innerhalb 5 Tagen16,000 Menschen ihr Leben verloren» Im December 1818war die Seuche bereits nach Ceylon gekommen und wütheteheftig in Kandy, so daß von 50 Kranken 40 starben. Am5. September 1819 erschien sie zuerst auf Isle de France,
! ohne daß eine Einführung nachgewiesen werden konnte; inPort Louis, bei 8000 Einwohnern, starben täglich 50 Perso-^ nen. In Bourbon zeigte sich die Cholera zu Anfang De-cembers 1819, nach der Angabe in Folge von Ausschiffungeiniger Negersklaven, und hielt daselbst bis zum März desfolgenden Jahres an. Auf der indochinesischen Halbinselrichtete sie in der zweiten Hälfte des Jahres 1819 großeVerwüstungen an, besonders in Siam, wo in Bankok 40,000Menschen daran ihr Leben eingebüßt haben sollen; von hierkam sie nach Malacca und Singapure; Ende Aprils 1819 warsie bereits auf Java, zu Samarang, und verbreitete sich baldam ganzen Nordrand der Insel; Mitte Mais wüthete sieauch im Innern, bei einer Temperatur von 92 bis 100 Gradnach Fahrenheit; furchtbar hauäte sie auf dieser Insel 1321zu Batavia und Samarang; in letzterem Orte starben täg-. lich 4 bis 500 Menschen daran, 1820 war sie bereits inCochiuchina und Tunkin und im Oktober desselben Jah-res brach sie in China ein und begann ihre Verheerungen in