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2 (1831)
Entstehung
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Verhältnisse», in der Thierwelt, ist nicht zwischen der Zeit vorund nach der Flnth und doch hat der Mensch in beiden Zeit-räumen gelebt, eS müßte denn einer in der Wissenschaft sokühn und in der Religion so gottvergessen sein, die ganzeFluth oder wenigstens die Existenz des Menschengeschlechtsvor einer solchen längncn zn wollen.

Die Entstehung der Varietäten durch climatische Einflüsseund durch die Erblichkeit der Bildnngsabweichungcn erklärenzu wollen hat seine Schwicrigkeuen. Allerdings scheinen dienoch jetzt vor sich gehenden Veränderungen Anklange zu sein,an etwas, was in früheren, von keiner Geschichte berührten,in der heiligen Schrift nur angcdeuteten Zeiten, in weit grö-ßerem Maaßstabe stattgefnnden haben kann.

Die Bibel zeigt uns deutlich, daß einige große Verände-rungen das Menschengeschlecht und die Erde in den ältestenZeiten betroffen haben. Die meisten dieser Veränderungenfallen in die Zeiten unmittelbar oder kurz nach der Fluth.Wie mag sich die Athmosphäre verändert haben, als der Re-genbogen entstand, welchen der Herr zum Bnndeszeichen anf-richtcte? Eine ganz merkwürdige Veränderung ging auch imAlter seit der Zeit der alten Patriarchen vor sich. Nach derSchrift ward Adam yzo Zahre, Seth yi2, Enos yy5, Ke-nan yio, Mahalaleel 8Y5, Zarcd 962 , Methnsalah y6e>, La-ntech 777 , Noah Y50; die unmittelbaren Nachkommen Noahsund seiner Söhne erreichten noch ein hohes Alter; nun singes aber an abznnehmen, Abraham wurde 175 Zahre; es heißthier bereits »er nahm ab und starb in einem ruhigen Alter,da er alt und lebenösatt war.« Joseph starb im iioten Zahre,Moses im I 20 sten und zn Davids Zeiten war die Sterbezeitin Regel zwischen dem 70sten und Lösten Zahre, wie noch jetzt.

Wir bemerken, daß hier die Hanptscheide des Alters umdie Zeit der Sündfluth eintrat und die Zahl der Zahre un-mittelbar nach derselben schnell zn sinken aufing. Die Ein-fältigkeit vieler Aibelerklärer, deren Lächerlichkeit Stillingnachgewiesen hat, suchte, um das Wunder jenes hohen Alterszu heben, Monate für Zahre anznnehmen. Zn diesem Fallewäre also Methnsalah, der älteste Mann nach der Schrift,