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2 (1831)
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Haut eigentlich allein genau anatomisch untersucht ist; hierliegt das Pigment als schwarze Schicht unter der graulichs-ten Oberhaut; cs besteht aus unregelmäßigen Kügelchen oderKörnchen, welche durch Zellstoff zu einer gemeinschaftlichenSchicht vereinigt werden, so daß sich dasselbe in zarten Häut-! cheu abpräpariren laßt.

Heusinger hat sehr interessante Untersuchungen über die-Pigmentbildung im gesunden und kranken menschlichen Körpergeliefert, aus welchen er mehrere physiologische Sätze abge-leitet hat: i) die im normalen Zustande abgesonderten Pig-mente sind sehr kohlenreich, L) die anomal gebildeten Pig-mente sind den normalen analog, 3) die anomalen Pig-mente sind modiflzirte Blutsarbe; es lassen sich deutliche Uc-l bergänge in wahres Blut Nachweisen, 4) die vermehrte Pig-mentbildung steht in naher Beziehung zur Fettabsouderungund zwar wird bei der sehr vermehrten Pigmentbildung we-niger Fett abgesondert, 5) die anomalen Pigmente sind einZeichen erhöhter Veuosität, eines Uebergewichtö des Brenn-! stoffes, entweder im ganzen Körper oder mir in einzelnenTheilen, die Dephlogisirungö- (AthinuNgs-) Organe sind aberLunge, Leber, Haut, Niere; ist die Abscheidung des Brennstoffsin! einem dieser Organe gestört, so übernimmt das andre dieFunktion, wie z. B. in der Kyanose übernimmt es die Haut, inder Gelbsucht statt der Leber, vorzüglich dieNiere und die Haut.

Die größere Neigung zur Pigmentbildung oder Färbungin heißen Climaten erklärt sich nach Heusinger ans dem ver-änderten Verhältnisse der organisch-chemische» Prozesse. Inkälteren Ländern wird der Brennstoff (Kohlenstoff und Was-serstoff mehr in comburirter Form, durch Lungen und Nieren,in heißen Landern Mehr in combustibler, als Gallenstoff, alsPigment, durch die Leber allsgeschieden; in der Haut wird erebenfalls mehr in comburirter, in heißen Gegenden mehr alsPigment, in combustibler auögeschieden.

K)Von dem Gesetz der allmähligen Metamorphosedurch äußere Einflüsse in der Zeit.

Man hört häufig als Beweis gegen die ursprügliche Ideuti-^ tat der Menscheuracen, daß die Mohren, wenn sie auch noch sos ii. v-. 16