ten Farben. Zn Guinea sind Hunde und Hühner schwarz,eben so in Malabar, wo auch alle (?) Äffen schwarz sind.Weiß ist die vorherrschende Farbe der Polarthiere; Füchse,Hosen, Wiesel, Eichhörnchen sind im kalten Norden weiß; dieseThiere wechseln auch ihr Kleid und bekommen im Som-mer dunkeln Pelz. Etwas ähnliches bemerkt man bei meh-reren hühnerartigen Vögeln.
HBesondrc locale Einflüsse, welche mitderTemPe-ru t u r in kc in cm V c r h ä ltn i ss e zu st c h c n s ch e i u c n.
Zn manchen Gegenden bemerkt man gewiße Bildungen,welche von örtlichen Einflüssen abzuhangcn scheinen, ohne daßman den nähern Zusammenhang angeben kann.
Ein auffallendes Beispiel gibt das Vorgebirg der gutenHoffnung ab. Wir haben schon der großen Fettentwicklungauf dem Hintern der Hotteutottinnen, Vuschmämünncn undselbst mancher kafferischen Weiber gedacht. Am Cap habendie Schafe große Fettschwänze und es ist merkwürdig, daß
> nach Lichtenstein auch die dasigen Colonisten eine schlaffe undj zum Fettwerden geneigte Leibesconstitution haben.
I Zm südlichen America, Feuerland ausgenommen, sind die
> Patagonier und viele andere, durch Sprache und Sitte ver-schiedene Völker, von großer Statur. Zn Zrland sind nachPrichard große Männer und wirkliche Niesen häufiger als in
j andern Gegenden. Zn Angora sind mehrere Thiere z. B.
^ Ziegen, Katzen mit langem, seidenartigem Haare versehen.
Es scheinen diese Verhältnisse, deren Beispiele sich leichtvermehren ließen, in einem gewißen Zusammenhänge mit den^ endemischen d. h. an gewiße Gegenden und örtliche Umständegeknüpften Krankheiten zu stehen, wie dicß z. B. bei den Krö-pfen und dem Cretinismus der Fall ist.
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4) Von der Veränderung der Farbe durch Krank-' heit, und von der P ig m cn tbildu ng.
^ Allgemeine und theilweise Verfärbungen der Haut und des^ Haars beobachtet man nicht gar selten in allen Ländern,j Bichat bestätigt durch mehrere Beispiele diese Thatsache; er^ sah in 6 oder 7 Fällen das Haupthaar innerhalb 8 Tagen