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in Piemont schwarz, die der Normandie weiß, die in Bayernröthlich braun. Pferde und Hunde sind in Corsika gefleckt;die Truthühner sind in manchen Gegenden vorherrschendschwarz, in andern, wie z. V. in Hannover meist weiß. ZnGuinea sind Hunde und Hühner schwarz, wie die HortigenAfricaner. Nach Gmelin sind die Katzen im Tobolsk in Sibi-rien gemeiniglich roth. Zn England findet man in verschiedenenProvinzen verschiedene Färbung deS Viehs; in Devonshirez. B. ist alles Hornvieh braun, in andern Gegenden gefleckt.Wie beim Menschen, so findet man auch unter den Thiereneine Menge Nuancen und zahlreiche Uebergangsformen.
Eben so manuichfaltige Verschiedenheit bieten die Thierein der Strnctnr des Haar'S dar. Einige Schafe tragenWolle, andere schlichtes Haar; die Schafe in Westindien,welche doch von europäischen Wollschafen abstammcn, habengrobes Haar; eben so variiren die Ziegen; es gibt welchemit Haaren und welche mit Wolle. Von der feinen Wolleder caschmir'schen Ziegen werden die bekannten, indischenShwals fabrizirt und die Ziegen von Lycien, zu den ZeitenAelian's, waren ebenfalls wollig.
Wie unendlich verschieden die Bedeckung der Hunde, vomSchäferhund bis zum Windspiel und zum Pudel oder Bo-logneserhnnd ist, ist eine bekannte Sache. Auch die Schweinewechseln hieriir bedeutend.
Zn dem sonst so beständigen Bane des Knochengerüstesund in der Bildung des Schädels finden sich ebenfalls Ab-weichungen, welche oft größer sind, als zwischen zwei verschie-denen Menschenracen. Der Bau des Schädels im wildenund zahmen Schwein weicht sehr ab, eben so die Schädelverschiedener Pferderacen. Kein Thier, sagt Cnvier, wechseltso sehr in seinen Formen, als die Hunde, in Bezug ansFarbe, Haar und Größe; es gibt Hunderacen, welche ganznackt sind und der Größe und Masse nach übertrifft die größteNace die kleinste um das Hundertfache. Eben so wechseltdie Gestalt der Ohren, der Nase, des Schwanzes, die ver-hältnißmäßige Höhe der Beine, die Entwickelung des Ge-hirns, woher auch die Varietäten des Kopfes, bald mit platter