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dere sind gelblich wie die Araber. In der Nähe des Sudan-sind die Tuarrcs ganz schwarz, in der Gegend von Tombuctudagegen weiß; Capiran Lyon beschreibt die Tuaric's, in derWüste zwischen Fezzan und Tripolis, im Allgemeinen alsweiß und schön, und sagt ausdrücklich, daß das dunkleBraun deS Gesichts blos von der brennenden Sonne her-rschet und daß die bedeckten Theile des LeibeS so weiß sind,als bei manchen Europäern. Die Weiber der Tibbos sind,nach Lyon, schön, haben Adlernasen, schöne Zähne und Lippen,sind hell schwarz und tragen gescheitelte Haare. Die TibboSvon Bergoo scheinen sich den Negern in ihren physikalischenKennzeichen zu nähern; sie sind aber schöner und von helle-rer Farbe als die übrigen Neger. Ihr Haar ist etwas ge-kräuselt, doch erlaubt eS noch, daß man es in lange Zöpfeflechten kann; ihre Angen sind lebhaft, die Lippen dick, dieNase nicht aufgestülpt; ihr Wuchs ist schlanker, als der derNeger.
So finden wir also von den Gliedern der libyschen Nace»mncrkliche Uebergänge zu den Negern des Innern vonAfrika, während der Hauptstock offenbar zu den europäischenFormen gerechnet werden muß, wie überhaupt ganz Nord-africa, mit^ allen seinen Produkten und seiner ganzen physi-schen Beschaffenheit nach, dem Süden des europäischen Erd-theils naher steht, als Africa. Ein Meer mag früher dieSahara bedeckt und die Atlaskette mit ihren Ausläufen vomafrikanischen Hochlande abgegrenzt haben. Vielleicht kam dielibysche Nace in uralter Zeit vom Orient und bevölkerte dieAtlasinsel, dann die Canarien und verschiedene Mittelmeerin-seln. Spater, als der Meeresboden trocken gelegt und ineinen Sandozean verwandelt worden, mögen Zweige des li-byschen Stammes in das heiße Tiefland herab gewandertsein. Noch deuten die ansgetrocknetcn Mumien der altenGuanchen in den Gräbern der canarischen Eilande, auf einealte Verwandtschaft mit den alten Egypter».
2) Tie Völker des nordwestlichen Ncgerlandes.
In diesem Theile von Africa trifft man vereinzelte, wenig