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Standquartiere, je nach dem Bedürfnisse der Weide, odergezwungen durch gegenseitige Kampfe.
Die Songare» wurden vom Hoangho an den ober» Zr-tisch und in den Altai verschlagen. Die Dcrbet nomadisirenzwischen dem Don und der Wolga; die Tclcuten, ein arm-seliger und wenig zahlreicher Kalmückenstamm, haben sich amknznezkischcn Erzgebirge angesiedelt und treiben hier Ackerbau;die Kkoskots sind am Koko-nor oder blauen See sitzen geblieben.
Die Buraten, ebenfalls zum mongolischen Urstamme ge-hörend, sind am weitesten nach Norden versprengt wordenund wohnen theils in der chinesischen Mongolei, thcils am Bai-kal, in der russischen Provinz Zrkutzk. »Die Gesichtöbildungder Buraten, sagt Pallas, ist vollkommen kalmückisch. Siesind fast durchgängig so unbartig, wie die Tungusen; siebleiben oft bis ins Alter am ganzen Kinn vollkommen glatt,obgleich sie das Haar nicht austilgen. Das Ansehen diesesVolks ist daher überaus weibisch und sie sind auch meisten-theilS kleinlich von Statur und so schwach, daß oft fünf bissechs Buraten mit allen Kräften nicht so viel ausrichten, alsein einziger Nüsse zu leisten vermögend ist.«
4) Tartarisch-cürkische Völker.
Die eigentlichen Dartaren, wohl unterschieden von den ebenbetrachteten mongolischen Stammen, welche man früher häu-sig Tartaren nannte und so zu vielen Verwechselungen An-laß gab, gehören unter die am weitesten zerstreuten Nationender Erde. Die verschiedenen tartarischen Horden sind vomöstlichen Sibirien, von den Ufern der Lena, bis weit nachSüdasien und das südöstliche Europa verbreitet. Noch sindam Nordrande Hochasiens, im Altai, einige wenige alt-tar-tarischc Horden sitzen geblieben, wo sie tief im schneebedecktenHochgebirge reines tartarischeS Blut und Sitte bewahrt haben.
Die zersprengten türkisch-tartarischen Horden weichen inihrer physischen Bildung beträchtlich von einander ab, zeigendagegen in ihrer Sprache, wie in ihren Sitten die größteund innigste Verwandtschaft. Allenthalben zeigen sie eineUnfähigkeit zur edleren Bildung und überall bleiben sic Bar-