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Menschengeschlechts, entsprungen sein sollte», da doch jetzt ^aus einem Mohren kein Europäer, aus einem Weißen kein ,Schwarzer wird. Betrachtet man die zahllosen Sprachen derVölker, welche oft weder im Baue noch in den Wurzelwörtcrn diegeringste Ähnlichkeit haben, so muß man fast auf die Meinunggeführt werden, daß sie von ganz getrennten, eigenthümlichen >Sprachstämmen herrühren. Die Mythen und Theogouiender Völker weichen so merklich von einander ab, daß auchhierin die Forscher einen Grund verschiedener Abstammungzu finden glaubten. Noch mehr Wahrscheinlichkeit mußtediese Ansicht gewinnen, als man neuerlich mit so vielen klei-nen, weit im Meere zerstreuten Eilanden bekannt wurde, >deren rohe Bewohner oft gänzlich unbekannt mit der Schiff- ,fahrt, selbst ohne die kleinsten Kähne waren oder, wenn siesolche besaßen, so waren es kleine Boote von roher Construc-tion, welche für den gewaltigen Ozean zu schwach, kaum zueiner Küstenschifffahrt geeignet schienen.
Diese Hypothese von den Autochthonen dürfte indeß doch ^von der wissenschaftlichen Seite aus einige Stöße erleiden,Die tüchtigsten und geistvollsten Sprachforscher unserer Zeithaben bei einer großen Anzahl von Sprachen nachgewiese», ^daß sie ein verborgenes, aber gerade um so tieferes Banddurchschlingt. So macht eine deutlich und bestimmt, mit vie-len Belegen nachgewiesene Sprachverwandtschaft es höchstwahrscheinlich, daß die Indier, die Perser, die Griechen, Rö-mer, Deutschen, die Slaven und Selten zu einem Stamme -gehören, und ihre gemeinsame Sprachfamilie nannte man des- ^halb die indoeuropäische. Die Assyrier, Hebräer, Syrier, -Chaldäer und Araber sprechen semitische Sprachen, und diesemitische Sprachenfamilie weicht allerdings im Bau von dervorigen bedeutend ab, es besteht aber doch eine Verwandtschaft t-jvon Wörtern, die durch eine große llebcreinstimmung von k-Mythen und Geschichten noch deutlicher wird. Wer würde ^z. B. in dem Iyapcti der Indier und im IapetoS der Grie- -rchen nicht den Iaphct der Hebräer wieder finden. Wenn wireine solche innige Verwandtschaft in den uns, genauer bekann-ten Sprachen finden, dürfe), wir wohl dann so vorschnell sei» l