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2 (1831)
Entstehung
Seite
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dcl gebildet, in welche die Körper hinabgerissen wurden. Spä-ter stürzten die vom Wasser unterwaschenen Felsen wiederüber die ober» Oeffnungen zusammen, und im Verlauf vonmehreren Jahrtausenden überzogen üppige Pflanzendecken die-Felsen und Berge. Ein solches Beispiel stellt die Mokaö-hohle bei Müggendorf dar; eine Reihe von engen Klüften,welche sich« dazwischen in Gewölbe erweitern, ziehen sich meh-rere hundert Fuß, wcndeltreppenartig in die Tiefe. Uebcr-einandergestürzte Felsmassen und kleinere Brocken, oft blosdurch Krusten von Tropfstein überzogen und gehalten, bilden.Decke, Boden und Wände. Zn den untersten Klüften fandman sonst Ueberreste von Bären, welche durch eine Art Stru-del in die Tiefe müssen gerissen worden sein.

Menge der ertrunkenen Thiere.

Nimmt man alle die Ursachen zusammen, so muß es eini-germaßen verständlicher werden, wie eine so große Menge vonThiercn, theils an einigen Punkten von großen Stromtha-lern, theils in den Höhlen und Spalten,' angehänft werdenkonnten. Zndeß ist die Menge so groß, daß dieselbe oftunglaublich Und wahrhaft wundervoll erscheint, und alle'Häu-figkeit, welche wir oben von den Elephantenheerden am Cap,von den Nagethieren am Altai und in der songarischenKirgisensteppe, so wie von den Fledermäusen auf Ceylon,anführten, verschwindet ganz gegen jene Zahlen der Thierevor der Sündflnth. Etwas ähnliches nur bieten einige wüsteInseln des Ozeanö dar, wo, wie unö Reisende versichern,Millionen von Seevögeln brüten und man ans dem Landekeinen Schritt thnn kann, ohne eine Menge Eier zu zertreten.Diese vielfach gemachten Beobachtungen können einigermaßenein analoges Beispiel geben, für die außerordentlich vielenNeste eines Vogels von der Größe eines Nabenö, wclchexsich in der Knochenbrekzie findet, die eine Viertelstunde vonCagliari in Sardinien eine große Spalte im Kalk füllt; derFelsen liegt nahe am Meer und wahrscheinlich haben jene-Vögel hier gebrütet.

Oben schon haben wir erwähnt, daß es mehrere große