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Boden der Höhlen, ehe sie von Thieren bewohnt waren. Nu»folgte die Periode wo die Hyänen in der Höhle hauSten;das heniiitersickernde Kalkwasser kittete die Knochen zusammenund überzog sie theilweise mit Sinter; die Fluch brach her-ein, führte Grus, Lehm und die scharfeckigeu, selten abgcroll-ten Steinbrocken von den benachbarten Höhen herab, undbegrub einen Theil der in der Höhle befindlichen Thiere zu-gleich mit den vorher darinnen gewesenen Knoche». Soentstand der erdige, diluvialische Niederschlag, lieber diesembildete sich nun im Verlauf von Jahrtausenden die Sinter-dccke, welche die Knochenkager in den Höhlen zu überziehenpflegt, und welche man durchschlagen muß, um auf die thie-rischen Neste zu stoße». Zn der nachfolgenden Epoche und bisauf unsere Zeiten gelangten nun einzelne Thiere wie Füchse,Nagcthiere re. in die Höhlen und man findet auch die Ge-beine solcher postdiluvianischen Thiere, aber niemals mit jenender Diluvialepoche verbunden. Die Sinterkruste bezeichnetdie Scheide der Vorzeit von der jetzigen. Sehr viele Kno-cheuhöhlcn bieten diese Phänomene dar, man entdeckt derenimmer mehr; besonders im südlichen Frankreich, so z. B. dieherrliche Grotte von OsselleS, welche, wie die von Gaylen-reuth bei Müggendorf, vorzüglich von Bären bewohnt war.Fast alle Höhlen mäßen aber früher andere Eingänge ge-habt haben, denn die jetzigen sind viel zu enge, als daß sogroße Thiere, wie jene Bären, lebend, oder gar todt, alsganze Cadavcr hineingekommcn sein könnten. Viele warenaber auch früher nicht bewohnt, denn in manchen findet mangar keine Ueberreste, in manchen nur sehr sparsam und ein-zeln. ES ist wahrscheinlich, daß ein Theil der Knochen oderEadavcr durch die Sundfluth von den benachbarten.Oöhe»,wo die Thiere vom Wasser überrascht wurden, hineinge-schwemmt wurde. Ueberhaupt muß man mehrere Ursachenzusammen annehmen, »m die Art und Weise, vor allem aberdie Menge der Thiere, deren Neste man vorfindct, zu begrei-fen. Die Höhlen und Felsklüfte waren zum Theil langevor der Flnth bÄvohnt, während dieser Zeit wurden viele.Knochen von Hyänen und kleinen Naubthiereu hinwegge-
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