von Bären lind Hyänen in jenem Fluthland, das die Elc-xhantenreste birgt.
Die Ucberbleibsel der großen Katzen, wie der Wölfe, Füchseund anderer kleinen Fleischfresser, sindcn sich ebenfalls ge-meiniglich in den Höhlen der Kalkgebirge. Zn den Knochen-brekzien hat man auch Spuren von großen »nd kleinen Fleisch-fressern gefunden, mehr noch von Wiederkäuern, bei weitemaber in größter Menge finden sich hier, kleine Nagethiere,Hasen, Kaninchen, Lagomys, Feldmäuse, Natten, auch Spitz-mäuse, Fledermäuse und Vögel. Von diesen allen hat ma»auch ziemlich häufig Neste in den Höhlen und auch im Dilu-viallchm der Thäler gefunden.
Wenn wir alle diese Beobachtungen mit denen von ähn-lichen Thieren der Jetztzeit zusammenhalten, so erblicken wireine erstaunenswurdige Aehnlichkcit. Die Elephantcn inAfrika und Indien leben Heerdenweise an den Ufern großerStröme und in den anliegenden Wäldern; am Cap landein-wärts erblickt der Ncisende oft Heerden von 20, 50, ja 200«nd mehr Elephanten. Mit ihnen zusammen, aber einzelner,kommen die Rhinozerosse vor, und das Flußpferd lebt dortebenfalls. Rudelweise finden sich ebenda in den graSreichenEbenen, die Zebras, und die Ungeheuern Züge von Antilo-pen mit tausenden von Individuen sind allbekannt. Diesewerden oft den großen Katzen zur Beute, welche sich, wie dieam Cap so häufigen Hyänen, bei Tag in Höhlen verberge»,die ihnen zu Schlupfwinkeln dienen, wo sie ihre Beute ver-zehren. In den Felölschern am Cap und in Habyssinien,, wie in Indien, findet man häufig Gebeine von Antilope»und andern Thieren, welche den großen Fleischfressern zurBeute wurden, umhcrgestreut. Der reisende Pallas fandam Altai und in andern hügeligen Gegenden Sibiriens oftalle Felsspalten voll von Hascnmänsen (U.igomv.-i), und zuHunderten leben dort die Murmclthicre auf sonnigen Hügel»,im Winter ziehen sic schaarcnwcise in die Felscnklnfte, wo siedie Winternahrung aufspcichcrn. Wenn man bei uns inDeutschland die Höhlen und Felöklüfte mit Fackeln besucht,so fliegen Schaaren von Fledermäusen aus Len Löchern der