Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
59
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Ehester, i», Staate von Newyork, Knochen 4 Fuß tief, mitTorf bedeckt und mit vegetabilischen Resten umgeben. Wirbrauchen aber nicht so weit zu gehen um Spuren der Di-luvialvegetation aufzufinde». 2>n Würtembergische» sindfossile Stamme, wie cS scheint von Palmen, keine Selten-heit, und oft sind sie von Resten vorweltlicher Thiere beglei-tet. Zn, Boden dcö MainS und seiner Zuflüsse zeigen öftersdie Entblößungen, bei Durchstichen, Diluvialablagerungen mitvorweltlichen Knochen, Muscheln und Moosen, welche einegroße, spezifische Aehnlichkeit mit Organismen der jetzigenSchöpfung haben. Ungeheure, fremdartige, und waö dasSonderbarste ist, wie verkohlt auösehcnde Baumstamme, wer-den oft von Flüssen nach Ueberschwemmungen abgcseßt, wel-che wahrscheinlich, ähnlich den oft im Flußbett gefundenenKnochen ans Schichten deö Fluthlandes loögespühlt undweitergeführt wurden.

Beweise, daß die Thiere an ihren jetzigenFundorten und Grabstätten lebten, odernicht weit weg geführt wurden.

Wenn wir alle Erscheinungen znsammenfaffen, welche unsdie fossilen Ueberblcibscl und die Art ihres Vorkommens dar-bicten, diese Verhältnisse sorgfältig unter einander und mitder Jetztzeit vergleichen, so können wir attmählig eine Reihevon Resultaten bekommen, welche uns ein Bild der früherenBeschaffenheit des Erdbodens, seiner Bewohner und seinesClima's geben, kurz ein physikalisches Gcmählde, das denjeni-gen Grad von Vollkommenheit und Gewißheit besitzt, welchenbillige Anforderungen an eine wissenschaftliche Untersuchung,deren Gegenstand unserer Zeit so weit entrückt ist, nur ma-chen können. Immer ist noch vieles Dunkel, über manchesein schwaches Dämmerlicht verbreitet; eine fleißige und nüch-terne fortgesetzte Untersuchung kann manches andere enthüllen;manches dagegen wird wohl ininirr dein sterblichen Augeverschlossen bleiben, > nd auf die Zeit des ewigen und leben-digen SchauenS anfbehalten werden.

Mit entschiedener Gewißheit geht ans den bisherigen For-