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> nicht selten die Lehm-, Sand- und Thonschichten des aufge-schweinmten Landes. Sie füllen gewöhnlich auch die tiefsten
. Punkten der Thäler aus, treten in die buchtenförmigcn Thal-
- ausschnitte, und bilden die weiten Sand- und Kiesflachen
- an den Flußmündungen und Deltms. Der von den Strömen
! dem Meere zugeführte Sand, wird von den Wellen oft aus
> dem Grunde hcraufgeführt und an niedrigen Küsten wieder
- abgesetzt, abgetrocknet und vom Winde landeinwärts getrie-
- ben; dadurch entstehen die Dünen. Der Kalktuff ist eben-
; falls ein Glied des Schwemmlands- er entsteht durch Ab-
satz von Kalkerde, welche in kohleusäurehaltigem Wasser auf-
- gelöst war. Solche Kalktuffablagerungen bilden sich in klei-
l neu Seen, an Quellen oder durch die Flüsse. Der Kalktuff
. umschließt nicht selten Land- und Süßwassermuscheln, Kno-
! che» von noch im Lande lebenden Thieren und Pflanzentheile
: aus unserer heutigen Vegetation. Zur Meer, an Küsten
s klebt nicht selten, öfters durch kalkiges Bindemittel der See-: fand zusammen, bildet Sandbänke, ja feste Sandsteinmassen,
. welche so hart sind, daß man daraus Mühl- und Bausteine, verfertigen kann; diese schließen Seemuscheln ein und öfters, menschliche Gebeine, wie zu Guadelupe, wo man mehrere^ ganze Gerippe fand. Am Ufer des Meeres bei Messina
, erzeugt sich unter der Wasseroberfläche ein Sandstein, dessen
einzelne Korner durch einen eisenschüssigen Mergel verbunden, werden und der in einem Zeitraum von 50 Zähren so fest
^ wird, daß man Mühlsteine davon verfertigen kann. Gleich-
>, falls hieher gehören die Ablagerungen von kohlensaurem und
z salzsaurcm Natron durch die Steppenseen von Egypten, der
1 Barbarei und Südrußland, so wie die Bildung des Na-
r scneiscnsteins, der durch eisenhaltige Mineralquellen abge-
,, setzt wird.
Die mächtigen Kiesschichten des Alluviums, welche oftauch Rollsteine und größere Geschiebe führen, finden sich in, den meisten Thälern; ihre Ausbreitung beschränkt sich jedoch§ , nur auf die User längs des Strombettes, und überschreitetden höchsten Wafferstand der Flüsse, den sie bei Ueberschwem-, mungen haben, nicht. Andere sseführende Schichten ma-