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der Vergangenheit anzutasten; was seit Jahrtausendenals treue UeberUeferung durch Zeiten und Völker gegan-gen und stets als unbestreitbare Wahrheit gegolten, dassucht die Gegenwart, weil sie es nicht selbst gesehen hatund weil sie anders geworden ist, als die Urzeit, zuvernichten und als Mahrchen hinzustellen; st» mißbrauchtdie Wissenschaft und namentlich die Naturgeschichte, umewige Wahrheiten anzufechten, indem sie derselben Be-weise unterlegt, welche diese nie gehabt hat. Der Verfasserversucht hier die Versöhnung wissenschaftlicher Forschungenmit dem Urquell der Wahrheit. Er versuchte zu zeigen,wie sich von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten,wie in der Weltgeschichte, so auch in der Geschichte derorganischen Natur, ein allgemeines Auseinandcrgehcn,ein Zerfallen in vielfache Formen, kund gegeben hat;was ursprünglich einfach war, hat sich in mehrere beson-dere Glieder zerspalten; einzelne Abweichungen, einmalentstanden, pflanzten sich fort; aus einem Urbilde zerfielder Mensch in mannichfaltige Stämme und Völker miteigenthümlichem Charakter; große Weltkrankheitcn, vondenen die Vorzeit nichts gewußt, tauchten plötzlich imOzean der Begebenheiten auf, und erhielten sich seitdemunvertilgbar; andere nahmen, wie das Menschengeschlechtselbst, in welchem sie wütheten, neue Form und Gestal-tung an.
Der erste und letzte der drei Abschnitte dieses Bucheslagen seit Jahren mehr oder weniger ausgearbeitet vor;beide sollen in einem Rahmen dasjenige geben, was derVerfasser, so es Gott will, später ausführlicher und mitallen Nachweisugen mit zu theilen gedenkt. Was hierüber die naturgeschichtlichen Thatsachen, welche von derSündfluth zeugen, zusammen gestellt wurde, beruht nichtbloS auf den Angaben anderer Naturforscher, sondern