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1 (1844)
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Die alten Dichter haben doch noch den Nutzen, wenn sieauch sonst keinen hätten, daß wir die Meinungen des gemeinenVolks hier und da aus ihnen kennen lernen, die sonst nicht auf-gezeichnet sind. Auch den haben unsere Genies nicht einmal.Denn unsere Volkslieder sind oft voll von einer Mythologie, dieniemand im Städtchen kennt, als der Narr, der das Volksliedgemacht hat.

Es ist kein sicherer Weg, sich einen Namen zu machen, alswenn man über Dinge schreibt, die einen Anschein von Wichtig-keit haben, die sich aber nicht leicht ein vernünftiger Mann die! Zeit nimmt zu untersuchen.

Die buntesten Vögcl singen am schlechtesten, gilt oft auchvom Menschen. In einem Prachtstil muß man nicht immer tiefeGedanken suchen.

Ein aufmerksamer Denker wird in den Spielschristcn großerMänner oft mehr Lehrreiches und Feines finden, als in ihrenernsthaften Werken. Das Formelle, Conventionelle, Etiquettcn-mäßige in diesen fällt da gemeiniglich weg. Die meisten Schrift-steller nehmen dort eine Miene an, wie manche Leute, wenn siesich malen lassen.

Es sieht mit der Bücherkritik zuweilen aus, als ob man dieRecensionen durch Waisenknaben hätte mischen und ziehen lassen.