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1 (1844)
Entstehung
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ist ihr völlig frcmd. Da sie also keiner fremden Hülfe be-darf, sondern nur allein Entwickelung der Gesetze des mensch-lichen Geistes ist, so ist sie nicht allein die gewisseste und zuver-lässigste aller menschlichen Wissenschaften, sondern auch gewißdie leichteste. Alles was zu ihrer Erweiterung dienen kann, istim Menschen selbst; die Natur rüstet jeden klugen Menschen mitdem vollständigen Apparat dazu aus, wir bekommen ihn zurAussteuer mit. Eben dadurch wird sie die leichteste aller Wissen-schaften, und wir dürfen in keiner andern hoffen, so weit gehenzu können. Denn der, der den 47sten Satz im ersten Buch desEuklides beweisen kann, ist doch schon sehr viel weiter in derEntwickelung dieser Gesetze des menschlichen Geistes, als manirgend in der Physik gekommen ist.

Ich glaube, daß einige der größten Geister, die je gelebthaben, nicht halb so viel gelesen hatten, und bei weitem nichtso viel wußten, als manche unserer mittelmäßigen Gelehrten.Und mancher unserer sehr mittelmäßigen Gelehrten hätte ei» größe-rer Mann werden können, wenn er nicht so viel gelesen hätte.

Was dem Ruhm und der Unsterblichkeit manches Schrift-stellers ein größeres Hinderniß in den Weg legt, als der Neidund die Bosheit aller kritischen Journale und Zeitungen zusam-mengenommen, ist der fatale Umstand, daß sie ihre Werke aufeinen Stoff müssen drucken lassen, der zugleich auch zu Gewürz-duten gebraucht werden kann.