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eine Sprache schaffen, wenn er sich so ausdrücken will, daß erAusländern gefallen fall.
Nichts ist mehr zu wünschen, als daß Deutschland guteGeschichtschreiber haben möge; sie allein können machen, daßsich die Ausländer mehr um uns bekümmern. Es müssen aberja keine Begebenheitsberichtiger sein, oder sie müssen uns die Mühein dem Werke nicht sehen lassen; sie müssen Selbstverleugnunggenug besitzen, das Resultat von einer monatlangen Untersuchungin einer Zeile hinzuwerfen, so daß es unter Tausenden kaumEiner für so kostbar hält. Es wird dennoch gewiß gefunden,und wenn jetzt nicht, so nach tausend Jahren. Es muß überallRücksicht auf Geschichte des Menschen, Geist der Gesetze genom-men werden, nicht prahlhaft, und aus eben dem Grunde nichteinmal in einer Modewendung und noch viel weniger in einerPointe. Die runde Form ist die, die am wahrscheinlichsten ganzauf die Nachwelt kommt, wenn die Materie sonst gut ist; ichwollte daher fast anrathen, wenigstens in den Betrachtungen,lieber von Seiten der Kürze zu fehlen; wenn die Nachwelt wei-ser wird, so bringt sie, wie Sterne sagt, mehr als die Hälftedes Buchs ohnehin mit. Sie kann vermuthlich geschwinder lesen.Ich wünschte aber wohl zu wissen, in wie ferne der Deutschejetzt zu einer solchen Geschichte fähig ist; ich sage meine Meinungmit einiger Furcht. Der eigentliche Professor, oder Stubensieersollte ich vielmehr sagen, ist der Man», der unter Allen am we-nigsten fähig ist, ein großer Geschichtschreiber zu werden. Er