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1 (1844)
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dividum erziehen, er erzieht bloß Gattungen. Ein Gedanke,der sehr viel Bcherzigung und Auseinandersetzung verdient.

Es wird gewiß von unserer Jugend jetzt viel zu viel gelesen,und man sollte dagegen schreiben, wie gegen die Selbstbefleckung,nämlich gegen eine gewisse Art von Lectüre. Es ist angenehm,aber so schädlich, als immer nur das Branntweintrinken.

Ja einmal recht gründlich zu untersuchen, warum das Blü-hen ohne Früchte zu tragen so sehr gemein ist, nicht bloß anden Obstbüumen. Bei unsern gelehrten Kindern ist es eben so:sie blühen vortrefflich, und tragen keine Früchte.

Vielleicht ist noch nie ein Vater gewesen, der nicht irgendeinmal sein Kind sür etwas ganz Originelles gehalten hat. Dochglaube ich, sind die gelehrten Vater diesem zärtlichen Irrthummehr ausgesetzt, als irgend eine andere Classe von Vatern.

Wenn man nur die Kinder dahin erziehen könnte, daß ihnenalles Undeutliche völlig unverständlich wäre.

Ich bin überzeugt, daß die vermeinte Gründlichkeit beimVortrage der Anfangsgründc sehr schadet. Es ist gar nichtnöthig, daß ein Lehrer dem Anfänger die Sache gründlich vor-trägt; aber der Lehrer, der diesen Vortrag wählt, muß sie gründ-lich verstehen; alsdann ist gewiß für den Anfänger gesorgt.