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sicht jetzt immer, was man ist, und sehr schwach, was manwar. Man müßte dem eigentlichen Gegenstände der Sammlungdiese nicht zu oft sehen lassen; vielleicht nur erst spät; das Übrigemüßte er bloß aus Relationen kennen. Man hebt die Kindcr-häubchen auf, und ich habe öfters selbst den Zusammenkünftenmit beigewohnt, da man einem großen, besoldeten und ansehn-lichen Kopf sein Kinderhäubchcn wicß. Warum nicht eben somit Werken des Geistes? Die Eltern könnten eine solche Samm-lung von Bänden eben so aufbewahren, wie ihr Kind, denn esist der Spiegel desselben. Wie sie seinen Leib zu bilden haben,lehrt sie ihr Auge; wie seinen Geist, der Anblick dieser Bände.Vom vierten Jahre, glaube ich, könnte mau anfangen. KeinBand müßte verloren werden; denn das Papier muß doch bezahltwerden, und das Aufbewahren macht keine Schwierigkeiten. Ichwüßte nicht, welches angenehmer und nützlicher wäre, die Bewe-gung aller Planeten zu kennen, oder diese Annalen einiger vor-züglichen Menschen. Die Welt würde dadurch sehr gewinnen.
Man muß die Kinder in einen Korb sperren, aber ihnenden Korb so angenehm machen, als möglich; das heißt, wer eingroßer Violinspieler werden soll, muß täglich 8 Stunden geigen,von der Zeit an, da er eine Violine halten kann, u. s. w. Dasist der Korb, aus dem er nicht darf, allein darin muß ihm Allessehr erleichtert werden.
Ein Lehrer auf Schulen und Universitäten kann keine In-