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wähl geht zu einer Zeit vor, wo wir die wenigste Erfahrungund Überlegung hoben, und wirkt doch am Ende auf unsere Über-legung, wo nicht auf die Folgen unserer Erfahrung.
Wer recht nachahmen konnte, ahmt nicht leicht nach.
Jedes Dorf hat seine Pyramide, den Kirchthurm. Ausallen Dorfpyramiden in Deutschland sollten sich wohl die ägyp-tischen bauen lassen. Warum baut man so in die Höhe? DerGlocken wegen allein gewiß nicht. Es ist immer Eitelkeit, mitReligion, vielleicht Aberglauben vermischt, was diese Pyramidenschuf so gut wie die ägyptischen.
Selbst die Ungewißheit, worin wir uns über gewisse Ge-genstände befinden, ist zuweilen nützlich. Die Hoffnung bekommtdadurch einen großem Spielraum, und man hält immer dasje-nige für wahr, was unserm Zustande am angemessensten ist.
Ich habe einen Müllerknccht gekannt, der niemals die Mützevor mir abnahm, wenn er nicht einen Esel neben sich gehenhatte. Ich konnte mir das lange nicht erklären. Endlich fandich, daß er sich diese Gesellschaft für eine Demüthigung ansahund um Barmherzigkeit bat; er schien damit der geringste» Be-gleichung zwischen ihm und seinem Gefährten ausweichen zuwollen.