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1 (1844)
Entstehung
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von einem Dritten spricht, nnd wenn man erwacht, findet, daßder vermeinte Dritte gerade der Mann war, mit dem man auchgesprochen hat? Ist es vielleicht bloße Form des Erwachens,oder worin liegt der Grund?

Da man im Traume so oft seine eigenen Einwürfe für dieeines Andern hält, z. B. wenn man mit Jemanden disputirt,so wunderts mich nur, daß dieses nicht öfters im Wachen ge-schieht. Der Zustand des Wachens scheint also hauptsächlich darinzu liegen, daß man das in uns und außer uns scharf undconventionsmäßig unterscheidet.

Warum kann man sich den Schlaf nicht abgewöhnen? Mansollte denken, da die wichtigsten Verrichtungen des Lebens unun-terbrochen fortgehen, und die Werkzeuge, wodurch sie geschehen,nie ruhen und schlafen, wie das Herz, die Eingeweide, die lym-phatischen Gefäße; so wäre es auch nicht nöthig, daß man über-haupt schlafe. Also die Werkzeuge, welche die Seele als solcheam meisten zu ihren Verrichtungen nöthig hat, werden in ihrerThätigkeit unterbrochen. Ich möchte wol wissen, ob der Schlafje in dieser Rücksicht betrachtet worden ist. Warum schläft derMensch? Der Schlaf scheint mir mehr ein Ausruhen der Ge-dankenwcrkzeuge zu sein. Wenn ein Mensch sich körperlich garnicht angriffe, sondern nur nach seiner größten Gemächlichkeitseinen Geschäften folgte, so würde er doch am Ende schläfrigwerden. Dieses ist wenigstens ein offenbares Zeichen, daß beim