Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
69
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man nicht genug bedenken, daß wir nur immrr uns beobachten,wriin wir die Nlatur und zumal unsere Ordnungen beobachten.

Die Versuche der Physiker, z. B. des le Sage, dieSchwere, Attraktion und Affinitäten mechanisch zu erklären, sindebenfalls dahin zu rechnen. Indessen sind dergleichen Versucheimmer so viel werth, als eine Maschine erfunden zu haben, diedieses ausrichtet. Wenn Jemand eine Uhr machen könnte, diedie Bewegung der Himmelskörper so genau, als in der Naturdarstellte, würde der nicht ein großes Verdienst haben, obgleichdie Welt nicht durch Räderwerk geht? Er würde selbst durchdiese Maschine Manches entdecken, was er nicht hineingetragenzu haben glauben würde. Und was ist der Calcul anders, alsetwas dieser Maschine Ähnliches?

Ich glaube, daß, so wie die Anhänger des Hrn. Kautihren Gegnern immer vorwerfen, sie verstünden ihn nicht, soauch Manche glauben, Hr. Kant habe Recht, weil sie ihn ver-stehen. Seine Borstellungsart ist neu, und weicht von der ge-wöhnlichen sehr ab; und wenn man nun auf einmal Einsicht indieselbe erlangt, so ist man auch sehr geneigt, sie für wahr zuhalten, zumal da er so viele eifrige Anhänger hat. Man sollteaber dabei immer bedenken, daß dieses Verstehen noch kein Grundist, es selbst für wahr zu halten. Ich glaube, daß die meiste»über der Freude, ein sehr abstraktes und dunkel abgefaßtesSystem zu verstehen, zugleich geglaubt haben, es sei demonstrirt.