Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
57
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mato c en tri sch en, und dieses den psychocentrischen Orteines Dinges nennen.

Daß die Seele nach dem Tode übrig bleibt, ist gewiß erstgeglaubt, und hernach bewiesen worden. Dieses zu glauben, istnicht seltsamer, als Häuser für einen einzigen Mann zu bauen,worin ihrer hundert Platz haben, ein Mädchen eine Göttin, undein gekröntes Haupt unsterblich zu nennen. Der Mensch ist keinkünstlicheres Geschöpf, als die andern; er weiß es nur, daß eres ist, und daraus läßt sich Alles erklären; und wir thun wohl,diese Eigenschaft unsers Geistes allen übrigen Eigenschaften einesGeistes vorzuziehen, da wir in der Welt die Einzigen find, dieuns dieses streitig machen könnten.

Sind wir nicht schon einmal auferstanden? Gewiß, auseinem Zustande, in welchem wir weniger von dem gegenwärti-gen wußten, als wir in dem gegenwärtigen von dem zukünfti-gen wissen. Wie sich unser voriger Zustand zu dem jetzigen ver-hält, so der jetzige zum künftigen.

Der oft unüberlegten Hochachtung gegen alte Gesetze, alteGebräuche und alte Religion hat man alles Übel in der Weltzu danken.

Ich glaube kaum, daß es möglich sein wird, zu erweisen,daß wir das Werk eines höchsten Wesens, und nicht vielmehrzum Zeitvertreib von einem sehr unvollkommenen zusammenge-setzt worden sind.