Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
 

18

einige nicht unnütze Bemerkungen zur neuen Ausluge mittheilen,die hauptsächlich die Zeichnung des Portraits und den Plan desGanzen angehen.

Mein größter Trost, oder eigentlich was mir zur süßestenRache bei Sticheleien aus mich und Andere gereicht, ist die völ-lige Überzeugung, daß nie ein großer und ein guter Mannsolcher Neckereien sühig war.

Mir träumte, ich sollte lebendig verbrannt werden. Ichwar sehr ruhig dabei, was mich beim Erwachen eben nichtfreute. So etwas kann Erschlaffung sein. Ich raisvnnirteganz ruhig über die Zeit, die es dauern würde: Borher, dachteich, bin ich noch nicht verbrannt, und nachher bin ich es. Daswar Alles, was ich dachte, und bloß dachte. Diese Zeit liegtzwischen sehr engen Grenzen. Ich fürchte fast, es wird bei mirAlles zu Gedanken, und das Gefühl verliert sich.

Seit der Mitte des Jahrs 1791 regt sich in meiner ganzenGedankcnökonomie etwas, das ich noch nicht recht beschrei-ben kann. Ich will nur Einiges davon anführen, um künftigaufmerksamer darauf zu werden: nämlich ein außerordentliches,fast zu schriftlichen Thätlichkeiten übergehendes Mißtrauen gegenalles menschliche Wissen, Mathematik ausgenommen; und wasmich noch an das Studium der Physik fesselt, ist die Hoffnung,etwas dem menschlichen Geschlechte Nützliches aufzufinden.Wir müssen freilich etwas ergreifen, aber ob das nun Allesso ist, wie wir glauben? Da frage ich mich wieder, wasnennst du so sein, wie du es dir vorstellst? Dein Glaube,