Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
14
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sah meine Mutter nicht wieder. Hier endigte sich der Traum.Du lebst nicht mehr/- sagte ich in dem leichten Schlummer zumir selbst,und über dich ist das: Nun laßt uns den Leib be-graben gesungen worden;-- und in dem Augenblick fing ichin der Melodie (aber Alles in Gedanken) eine Strophe an zusingen, allein aus einem andern Liede, (Wo bist du denn, oBräutigam? aus dem Liede: Du unbegreiflich höchstesGut), welches eine unbeschreibliche Wirkung auf mich hatte, me-lancholisch zwar, aber auf eine Art, die ich dem lebhaftesten Ver-gnügen vorziehe.

Die Gesichter der gemeinen Leute auf der Straße zu sehen,ist jederzeit eines meiner größten Vergnügen gewesen. KeineZauberlaterne kommt diesem Schauspiel bei.

Ich habe die Hypochondrie studirt, mich so recht daraufgelegt.

Meine Hypochondrie ist eigentlich eine Fertigkeit aus jedemVorfalle des Lebens, er mag Namen haben wie er will, diegrößtmögliche Quantität Gift zu eigenem Gebrauch anszusangen.

Ja, meinen Aberglauben recht auseinander zu setzen. Z. E.daß, wenn ein frisch angestecktes Licht wieder ausgeht, ich meineReise nach Italien daraus beurtheile. Dieses ist ein sehr merk-würdiger Umstand in meinem Leben und in meiner Philosophie.

Einer der merkwürdigsten Züge in meinem Charakter ist ge-wiß der seltsame Aberglaube, womit ich aus jeder Sache eiueVorbedeutung ziehe, und in Einem Tage hundert Dinge zumOrakel mache. Ich brauche es hier nicht zu beschreiben, indem