Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
11
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II

' Ich träumte neulich au einem Marge«, ich läge wachend

im Bette und könnte keinen Athem bekommen; darauf erwachteich ganz munter, und spürte, daß ich, nach meiner damaligen^ Lage, nur sehr mäßigen Mangel daran hatte. Einem bloß füh-

^ lcndcn Körper kommen böse Empfindungen allezeit größer vor,

"E als einem, der mit einer denkenden Seele verknüpft ist, wo

^ selbst oft der Gedanke, daß die Empfindungen nichts zu bcden-

^ ten haben, oder daß man sich, wenn man nur wollte, da-nn von befreien könnte, Vieles von dem Unangenehmen vermindert.

" Wir liegen öfters mit unserm Körper so, daß gedrückte Theile

uns heftig schmerzen, allein, weil wir wissen, daß wir uns^ aus dieser Lage bringen können, wenn wir wollen, so empfindenwir wirklich sehr wenig. Dieses bestätigt eine Anmerkung, die^ ich anderswo gemacht habe, daß mau sich durch Drücken dieKopfschmerzen vermindern könne.

Was für einen Effect würde es wohl auf mich haben, wenn>» ich einmal in einer ganz schwarz behangeneu großen Stube, wo

ge auch die Decke mit schwarzem Tuch beschlagen wäre, bei schwar-

zen Fnßteppichen, schwarzen Stühlen und schwarzem Kanapee,in einem schwarzen Kleide bei einigen wenigen Wachskerzen sitzen«»n müßte und von schwarz gekleideten Leuten bedient würde?

Nichts aufgeschoben; alle Tage ein wenig;ch Pfennige gespart in allen Stücken; nicht zu viel

; i! auf einmal, uud lieber ein wenig desto öfterer

D das ist meinem Charakter am zuträglichsten, und wenn ich so

nicht etwas ausrichte, so richte ich nichts aus.