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wenn der Vorübergehende nichts als den melancholischen Kopf-hänger sieht, so thut er sich oft das stille Bekenntniß, daß er imVergnügen wieder ausgeschweift hat. Er hat nur wenige Freunde;eigentlich ist sein Herz nur immer für Einen gegenwärtigen, aberfür mehrere abwesende offen. Seine Gefälligkeit macht, daßViele glauben, er sei ihr Freund; er dient ihnen auch, ausEhrgeiz, aus Menschenliebe, aber nicht aus dem Triebe, der ihnzum Dienst seiner eigentlichen Freunde treibt. Geliebt hat ernur ein- oder zweimal; das eine Mal nicht unglücklich, das an-dere Mal aber glücklich. Er gewann bloß durch Munterkeit undLeichtsinn ein gutes Herz, worüber er nun oft beide vergißt, wirdaber Munterkeit und Leichtsinn beständig als Eigenschaften sei-ner Seele verehren, die ihm die vergnügtesten Stunden seinesLebens verschafft haben; und könnte er sich noch ein Leben undnoch eine Seele wählen, so wüßte ich nicht, ob er andere wäh-len würde, wenn er die seinigcn wieder haben könnte. Von derReligion hat er als Knabe schon sehr frei gedacht, nie aber eineEhre darin gesucht, ein Freigeist zu sein, so wenig als darin,Alles ohne Ausnahme zu glauben. Er kann mit Inbrunst be-ten, und hat den neunzigsten Psalm nie ohne ein erhabenes,unbeschreibliches Gefühl lesen können. Ehe denn die Bergeworden u. s. w. ist für ihn unendlich mehr, als: Sing, un-sterbliche Seele u. s. w. Für Assembleen sind sein Körper
und seine Kleider selten gut, und seine Gesinnungen selten_
genug gewesen. Höher als drei Gerichte des Mittags und zweides Abends mit etwas Wein, und niedriger als täglich Kartof-