Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
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einfach geschriebene Werke in die Sprache des Genieszn übertragen. Denn es ist nicht zu leugnen, daß dieErfindung einer solchen Bcstrcichungsmethode ein großerTrost für diejenigen sein müßte, die nicht selbst Geniegenug besitzen, um die Sprache der Begeisterung zuhaben; und vielleicht ließe sich in unsern Tagen nocheinmal Gebrauch davon in der Philosophie machen.

Eine andere satyrische Schrift, mit der der Verfas-ser in den sechziger Jahren viel beschäftigt gewesen ist,ohne sie gleichwohl zu vollenden, ist das Leben Kun-kels, eines ehemaligen Göttingischen Antiquarius.Noch ist eine vollständige Rede zum Andenken diesesEhrenmannes, in einem Zirkel von Studenten gehalten,vorhanden, die eine launige Vertheidigung desselbenenthält, aber eben nicht zum Druck geeignet ist. Vondieser Rede aber sollte das Leben noch verschieden sein;denn es findet sich oft in den Papieren von jener Zeitetwas angemerkt, das in Kunkels Leben gebraucht wer-den könnte, oder dort abgehandelt werden sollte, wovonnichts in jener Rede vorkommt. Überhaupt wird Knn-kels Name oft in seinen Papieren genannt, gleichwohlhaben wir nichts von seinem Leben ausgearbeitet ge-funden. *)

') Was sich über Kunkel in den nachgelassenen Papierenaufgefunden, wird in dieser Ausgabe mitgetheilt werden.