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Aufsaetze aus dem Gebiete der hoehern Mathematik
Entstehung
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I. Abtheilung. §. 14 * 39

endlich grofs sind, so dafs man nicht mit Sicher-heit auf das Verschwinden dieser vernachläfsigtenGlieder, auch nicht in einem einzigen Falle,'schlie-fsen dürfte. Dieser Umstand scheint zugleichdie in den folgenden Paragraphen angezeigten,den Principien des Integralkalkuls entgegenlau-fenden Resultate, oder vielmehr ihre Unzuläfsig-keit zu erklären.

XI. Mit dieser Bemerkung steht nachste-hende in genauer Verbindung: Bei allen vorzu-nehmenden Umformungen mittelst der Methodeder unbestimmten Koefficienten, mufs man sichvorher von der allgemeinen Zulässigkeit derangenommenen Form der Entwicklung verge-wissern. Es ist zwar sehr leicht einzusehen,dafs jede Unzuläfsigkeit der angenommenen Formder Entwicklung, eben weil ihre Annahme einenWiderspruch involvirt, diesen Widerspruch auchin den Endresultaten aussprechen werde; alleines scheint irrig zu seyn anzunehmen, dafs sichdieser Widerspruch sogleich bei der Bestimmungder Koefficienten zeigen müsse. Im Gegentheilist nicht nur dazu kein hinreichender Grundvorhanden, sondern die angenommene Form mufssogar zu nothwendig richtigen, keinen Wider-spruch anzeigenden Koefficientenbestimmungenführen, sobald diese angenommene Form der Ent-wicklung auch nur in einem einzigen besondernFall gerechtfertigt seyn sollte; wenn sie auchin allen übrigen Fällen unzuläfsig ist.- Dies