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I. Abtlicilung, §. 14.
obgleich er dann in besondern Fällen einen völ-lig bestimmten, oder auch einen beliebigen, oderendlich einen von andern Werthen abhängigenrepräsentiren kann. Schreibt man z. B.
yO} — — 3 oder + so stellt in der
ersten Gleichung das zweideutige Zeichen 9 denbestimmten seiner Wertbe —5 vor, so dafs dieGleichung \f $ — — 5 nicht anders gedacht wer-den kann , als — 5 = — 3; in der andern Glei-chung yTg = -f- 3, stellt dagegen /"9 den Werth+ 3 vor, so dafs’ die Gleichung selbst wesentlichzusammenfällt mit 3 = -J- 3.
In der Gleichung dagegen4 • V~9 =
sind die Werthe, welche jedesmal durch die Wur-zeln vorgestellt werden, von einander abhängig,so dafs zwei dieser 3 Wurzeln jeden beliebigenihrer Werthe (obgleich jedesmal nur einen ein-zigen) vorstellen, während dann aber die 5te Wur-zel einen bestimmten, von denen der übrigenWurzeln abhängigen, hier durch die Gleichungselbst bedingten Werth repräser.tirt.
IV. Ist also A ein vieldeutiger Ausdruck,und kommt solcher in einer Untersuchung meh-rere male vor, so darf man ihn, obgleich er derForm nach derselbe ist, doch im Kalkül nicht eher* als einen und denselben betrachten, bevor mansich nicht überzeugt hat, dafs er jedesmal auchwirklich dieselbeBedeutung habe, d.h. dafser auch jedesmal wirklich immer einen und den-