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IV. Neueste Ereignisse.
24. Ucbcrsicht uud fernere Entwickelung bis 1830.
Der unerschöpfliche Rcichthum des Gegenstandes, dieNoth-wendigkeit und Seltenheit richtiger Erkcnntniß und Einsicht hatuns über den bisherigen Zustand des Landes mehr sagen lassen,als ursprünglich die Absicht war. Sehr vieles wäre noch zu sa-gen, wenn es der Raum gestattete und ungern brechen wir ab,denn je vollständiger das Wahre erkannt wird, um desto weni-ger ist von ihm Ucblcs zu fürchten, das dem Irrthum, der aushalber Erkcnntniß entstehen kann, leicht zur Last fällt. Hätteeine Geschichte der Regierung hier geschrieben werden können:so würde auch daS Gute, das geschehen ist, hervorgetretcn seyn.Hier war der Zweck nur Enthüllung der Nebel, die um destonothwcndigcr ist, je häufiger und erfolgloser darnach gestrebtwird, die Sachen zu verhüllen, und je mehr dadurch das Ver-trauen leidet. Vertrauen freilich ist vor allem nöthig. Dasselbewird aber nicht gewonnen durch allgemeine Verheißungen, wel-che Hoffnungen erregen, die keine Regierung erfüllen kann; son-dern durch Thatcn, die ernsten Willen zum Bessern zeigen. Unddamit diese Thaten also erkannt werden, wie sie cs verdienen,ist Kenntniß der Ucbel unumgänglich erforderlich.
Das Lobenswürdige der Verwaltung, Rechtlichkeit der Ein-zelnen und im Allgemeinen Wohlwollen, guter Wille selbst da,wo Böses sich entwickelte, anwachscndc Thätigkcit hat hier nichthcrvorgehoben werden können. Deshalb sey cs noch einmal ge-sagt : Die Verwaltung litt nicht an Ungerechtigkeit, auch nichtan Uuthätigkeit, wohl aber an dem Mangel von Klarheit undKraft, der unvermeidlich ist, wo Grundsätze fehlen, der die Bür-ger mehr drückt als einzelne Ungerechtigkeiten und Harten einerenergischen Verwaltung, in der durch kräftige Förderung desGemeinwohls doppelt wiedcrgewonncn wird, was durch die