ll. Hannover.
iitwickclung des Zustandes.
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7. Die Churlande vor 1803.
Das Königreich Hannover hat lange Zeit einen gewissenRuf dcS Wvhlseyns, glücklicher Verhältnisse, vor allein milderund streng gerechter Regierung bewahrt. Selbst harte Vor-fälle haben diesem Rufe wenig Abbruch gethan. Desto auffal-lender mochte cs scheinen, daß gerade hier die Unruhen so ge-waltsam ausbrachen und unterdrückt werden mußten. Und die-ses Auffallende vermehrt sich nicht wenig dadurch, daß eineStändcversammlung, die im Lande verachtet war, um die nie-mand sich kümmerte, die in jenen Unruhen selbst Gegenstandbittern mit Lust aufgcnommcncn Hohnes gewesen war, durchihr Wirken die Gährung beschwichtigte und die Hoffnung einerbessern Zukunft crvffnctc. Der Grund dieser Erscheinungen be-darf durchaus tieferer Erforschung, wie schwer und unangenehmsolche auch scyn mag.
Aber die Darstellung dcrUebcl ist nicht Geschichte derRegic-rung. Denn nvthwendig muß eine solche Entwickelung der Gründeder Unzufriedenheit vielfach den Schein des Angriffs gegen die Re-gierung auf sich laden; sie muß manchen Einzelnen, der das Uc-bel erkannte, verletzen. Sic ist sehr häufig gezwungen, durch-aus verkehrte Wirkungen lobenswerthcr Maaßregcln hcrvvrzu-hebcn, oder auf Verwickelungen hinzuwcisen, die aus dem Zu-sammentreffen mancher Umstände entstehen mußten, und die derRegierung nicht zur Last fallen; aber dennoch die Zahl der Un-zufriedenen sehr vermehrt haben. Alles dies gewinnt ein nochschrofferes Ansehen, wenn cS auf wenigen Seiten zusammcngc-drängt erscheint. Wenn diese Arbeit dennoch nicht vermiedenwerden durfte, da nur die Vergangenheit vermag die Zukunftzu belehren: so darf hier wohl zuvor bemerkt werden, daß derVerfasser manchmal weiß und noch öfter gar wohl ahndet, wel-chen Schwierigkeiten der Einzelne unterliegen mochte, daß er
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