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III. Zustand dcr Verwaltung.
eben weil sic sehr vieles an der Oberfläche berührt und nirgendin die Tiefe cindringt, da doch tiefere Kenntnisi allein zu dcrUcbcrzcugung führen kann, wie vieles noch zur Vollständigkeitdes Wissens und der Einsicht abgchc. Diese Eitelkeit verführteine sehr große Zahl der Schulmeister zu Mißgriffen, die inihrer äußeren Erscheinung lächerlich, im Grunde verderblich sind,weil sie wiederum im Volke dasjenige erschüttern, was die Lehrebefestigen sollte. Vor dieser Richtung in die Breite kann mannicht zu sehr warnen. Sie steht wahrer, zweckmäßiger Bildungam meisten im Wege. Wenn sie mit einer äußerlich beschränk-ten Lage zusammentrifft, wie sie bei vielen Landschulmeistcrn sichfindet, so geht dies Vielwisscn sehr bald in dcr Nvth des Ta-ges verloren, oder cs erzeugt Unzufriedenheit, die sich dann aufeine schädliche Weise Luft macht; denn cs ist in ihm gar nichts,das Muth, Vertrauen und Ausdauer erhalten könnte, vielmehrsind die Ansprüche dcr Eitelkeit vermehrt und gereizt. In ei-ner günstiger»'. Lage aber ist ein also verbildeter Mensch der Re-gel nach eben so wenig tüchtig in seinem Amte, aber desto mehrgeneigt zu übertriebenen Ansprüchen und zum Glänzen mit sei-nen Kenntnissen. Gewiß ist es unendlich schwer in allen diesenVerhältnissen diejenige Mittclstraße zu halten, die gerade hierso nothwendig ist. Mögen wir uns nur überzeugen, daß wirdas Rechte noch bei weitem nicht gefunden haben, daß die jetzigeRichtung nur geeignet ist, Ansprüche in den Lehrern wie in denLernenden zu erwecken, zu deren Befriedigung wir fast niemalsim Stande sind, und daß Einfältigkeit im edelsten Sinne dasist, was allein der Bildung des Landschulmeistcrs die rechte Rich-tung geben kann. Möchten wir denn dahin streben, diese zu er-halten. —