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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
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gelelirt; strenge Absperrung ist in jedem Lande, dasin seinem Innern Verkehr hat, unausführbar, unmög-lich; sie gibt nur zu Unzufriedenheit, Unglück undAufruhr Veranlassung; man sperre sich vor Unmäfsig-keit, Leidenschaften, Zorn und Furcht, vor Erkäl-tungen u. s. w. ah; dies sei die einzige Absperrung.

Man mufs die Verluste , den Verdrufs und denSchrecken, den strenge medicinalpolizeiliclie Mafs-regeln über einen Oit, über eine Provinz herb eifüh-ren, seihst kennen gelernt haben, um gegen die Wie-derholung solcher Mafsregehi, die, wenn sie auch vonden hohem Behörden noch so gut combinirt sind,nie bis ins einzelne Detail gut geleitet werden kön-nen, mit aller Kraft zu stimmen.

Soll man bei Annäherung der Cholera Präservaliv-Millel gebrauchen?

Wer würde nicht bei dem fernen Drohen einerEpidemie zu Präservativen greifen, wenn es derengäbe ? Flucht, Absperrung, Isolirung, künstliche Ap-parate; Räucherungen mit Chlor, Waschungen mitChlorkalk sind keine Schutzmittel; eben so wenigjene vielfach mit Pomp angekündigten oder imStillen ausgegebenen Arzneien, homöopathischen oder-allopathischen Ursprungs.

Ich mufs immer wieder auf das einzige Präservativzurück kommen, das gegen Cholera, wie gegen jedeandere Krankheit, schützt; es ist dies: eine vernünf-tige, regelmäfsige und mäfsige Lebensart, geistige undleibliche Pflege, Ruhe, Leidenschaftloäigkeit, strengeAufmerksamkeit auf das geringste Abweichen der-